Migräne Symptome - Quälende Schmerzattacken

Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung. Migräne Symptome äußern sich als eine Überreizung des Gehirns, die zu schmerzenden Entzündungen der Blutgefäße der Hirnhaut führt.


Migräne Symptome
Bei der Migräne handelt es sich um Anfälle periodisch auftretender Kopfschmerzen, die oft in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen stehen. Wer die Migräne unbehandelt lässt, riskiert bis zu 18 Stunden andauernde Migräneanfälle. Ein Großteil der Migränepatienten ist durch die Migräne Symptome völlig ‚außer Gefecht gesetzt’, denn starke Übelkeit sowie Erbrechen, Durchfall und heftigst pulsierende oder pochende Kopfschmerzen sind für die meisten Menschen ohne beziehungsweise vor Zuführung von Medikamenten nur noch liegend im Bett zu ertragen. Aber selbst das ruhige Liegen in einem stillen, abgedunkelten und kühlen Raum, in den sich Migränepatienten aufgrund ihrer erhöhten Licht- Lärm- und Geruchsempfindlichkeit zurückziehen sollten, wird Migränikern unbehandelt in den meisten Fällen zur Qual.

Spezielle Formen von Migräne – Migräne mit Aura
Bei der Migräne mit Aura handelt es sich um die zweite der beiden Hauptformen. Früher wurde sie als die klassische Migräne bezeichnet. Bei dieser Form treten Störungen des Nervensystems (neurologische Symptome) auf, welche die Aura der Migräne ausmachen.

Circa zehn bis 15 Prozent der Migränepatienten leiden unter Migräne mit Aura. Ein großer Anteil der Betroffenen leidet sowohl unter Migräne als auch unter der klassischen Form.

Innerhalb einer Stunde können sich die Symptome steigern und enden schließlich mit den obligatorischen Kopfschmerzen. Nur sehr selten endet eine solche Aura ohne darauf folgende Kopfschmerzen. In den meisten Fällen tritt eine Aura in Form von visuellen Störungen auf. Diese beinhalten ein eingeschränktes Gesichtsfeld, das Erscheinen von Blitzen und Flimmern vor den Augen oder manchmal auch eine Täuschung durch Doppelbilder. Teilweise führt eine Migräneaura sogar zu Störungen des Farbsinns und zu einer Vergrößerung oder Verkleinerung wahrgenommener Gegenstände. In etwa 31 Prozent der Fälle treten Sensibilitätsstörungen auf. Schätzungsweise 18 Prozent der Betroffenen haben mit Sprachstörungen zu kämpfen und weitere sechs Prozent berichten von motorischen Störungen oder gar Lähmungserscheinungen. Normalerweise bilden sich diese Symptome mit dem Eintritt des Migräneanfalls zurück.

Vorkommen
Da das Auftreten von Migräne nur bedingt vom Alter abhängig ist, kann es schon in jungen Jahren, meist nach der Pubertät, zu Migräneanfällen kommen. Erst ab dem 40. Lebensjahr ist ein Neuauftreten der Krankheit eher unwahrscheinlich. Laut der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) sind ungefähr zwölf Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer von Migräne betroffen. Auch bei den Kindern leiden drei bis fünf Prozent unter wiederkehrenden Kopfschmerzattacken. Somit gehört sie zu den meistverbreiteten Krankheiten überhaupt.