Mit dem besten Freund aktiv sein - Hundesport

Ein Hund braucht mehr als nur zwei halbherzige Gassi-Spaziergänge am Tag. Beim Hundesport kann er sich austoben.


Hundebesitzer können es mit Sicherheit bestätigen: Hat man erst einmal eine Beziehung zu einem Hund aufgebaut, so kann man auf eine lebenslange und bedingungslose Freundschaft bauen. Als Besitzer trägt man allerdings ein große Verantwortung, das das Tier komplett vom Hundehalter abhängig ist und ihn als seinen wichtigsten sozialen Partner ansieht. Daher sollte man auch die Intelligenz und Beschäftigungsdrang des Vierbeiners nicht unterschätzen oder gar ignorieren.

Viel Bewegung für die Gesundheit
Die täglichen kurzen Spaziergänge um das Geschäft zu erledigen, sind eine Sache, aber das ausdauernde Spielen mit dem Hund, sodass sich dieser einmal am Tag richtig verausgaben kann, ist eine ganz andere und unbedingt notwendige Angelegenheit. Die Tiere brauchen diese Gelegenheit um genügend Kalorien zu verbrennen und sich sowohl körperlich als auch geistig fit zu halten. Wer dies ignoriert, fügt seinem Hund gesundheitliche Schäden zu, die ihm Jahre seines Lebens kosten können. Es ist zwar nicht gerade optimal, aber tatsächlich haben nicht viele Hundebesitzer Zeit sich jeden einzelnen Tag einige Stunden gemeinsam mit ihrem Tier auszupowern. Mit Hundesport, zum Beispiel Agility oder Dogdancing, kann man gezielt einige Male in der Woche den Hund gemäß seinen rassetypischen Bedürfnissen trainieren, fit halten und gleichzeitig die Bindung zu ihm stärken.

Hundesport – alles andere als Drill
Manche Kritiker sind der Meinung, dass beim Hundesport die Tiere zu sehr gedrillt werden und ihnen etwas aufgezwungen wird. Das sieht bei einem normalen vernünftigen Hundesport aber ganz anders aus. Das Ziel ist dabei den Tieren eine körperliche und geistige Auslastung zu ermöglichen und die emotionale Bindung zwischen Besitzer und Tier zu stärken. Es wird lediglich gemeinsam mit dem Hund anhand bestimmter Aufgaben die rassespezifischen Anlagen trainiert und geübt. Aus diesem Grund gibt es auch eine Reihe Hundesportarten, die sich jeweils auf unterschiedliche Schwerpunkte und Spiel- beziehungsweise Bewegungsbedürfnisse konzentriert, so dass für jede Rasse oder auch für jede Hunde-Vorliebe etwas dabei ist. So gibt es beispielsweise Wasserarbeit und Dummytraining für wasserliebende Apportierhunde, wie Labradore, Hunderennen für Windhunde. Zu den beliebtesten Hundesportarten gehören Agility, Dog Dance, Obedience, Hundefrisbee und Dummytraining.

Soziale Interaktion
Hinzu kommt, dass bei Sportarten, die in Gruppen trainiert werden, die Tiere so die Gelegenheit zu einer sozialen Interaktion mit Artgenossen haben.
Normalerweise werden Kurse in bestimmten Hundesportarten von Hundesport-Vereinen angeboten, bei denen man Mitglied sein und einen Beitrag zahlen muss. Zudem gibt es bei allen Hundesportarten die Wettbewerbe, bei denen die Tiere ihr Können zeigen, was aber sekundär ist, da es in der Hauptsache um Spaß am gemeinsamen Training für Hund und Besitzer geht.