Mit dem Campinganhänger Freiheit erleben

Viele Urlauber entscheiden sich bewusst für einen Urlaub mit dem Campinganhänger.


Es gibt ja ein europäisches Volk, das scheinbar den Urlaub mit dem Wohnwagen erfunden hat, aber auch wenn aufgrund diverser Klischees dieser Eindruck entstehen könnte: Der Campinganhänger kommt tatsächlich nicht aus Holland, sondern wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien zum ersten Mal auf die Straße gebracht.

Urlaub in den eigenen vier Wänden
Bis heute ist das Verreisen mit einem Campinganhänger noch immer eine sehr beliebte Möglichkeit, um Urlaub zu machen. Camper schätzen an ihrem Wohnwagen vor allem die Tatsache, dass sie diesen mit ihren eigenen Dingen vollpacken können und sich so nicht auf ein Gepäckstück beschränken müssen. Auch die rund 20 Kilogramm, die im Flugzeug als Gepäckgewicht lediglich erlaubt sind, kann man auf diese Weise bequem umgehen. Es können persönliche Gegenstände mitgenommen werden, auf die man sonst wohl verzichten müsste und zudem können Mitbringsel aus dem Urlaub ohne schlechtes Gewissen mitgebracht werden – Platz genug hat man ja!
Ein Campinganhänger bietet heimelige Atmosphäre, immerhin kann man ihn sich genau nach den eigenen Wünschen einrichten und dekorieren. Es ist eben dieses Persönliche, das den Urlaub im Wohnwagen so besonders macht: Das Schlafen in der eigenen Bettwäsche, das Essen vom eigenen Geschirr, das Abtrocknen mit eigenen Handtüchern. All das macht den so beliebten Komfort aus, den Camper auf der ganzen Welt nicht mehr missen möchten.

Für jede Brieftasche das passende Modell
Im Jahre 1931 wurde von Aris Dethleffs auch in Deutschland der erste Wohnwagen auf die Straße gebracht: er baute ein Auto, in dem man auch wohnen konnte, um es leichter und komfortabler zu machen, das Land zu bereisen. Bei gemeinsamen Reisen mit seiner Frau erweckte Dethleffs mit dem außergewöhnlichen Gefährt so großes Aufsehen, dass er daraus schließlich eine Serienproduktion startete und so ein bis heute erfolgreiches Unternehmen gründete. Keine 20 Jahre später erkannten weitere Hersteller diesen speziellen Trend zu Reisen und folgten Dethleffs Beispiel. Neben dem deutschen Vorläufer stellen heute große Namen wie Hymer oder Fendt die verschiedensten Campinganhänger her. Selbst Luxusanbeter müssen beim Camping inzwischen auf nichts mehr verzichten, können sie ihren Campinganhänger doch ganz individuell in Auftrag geben und mit allen Extras ausstatten lassen. So befindet sich also in manch einem Wohnwagen neben einer Miniküche und einer Minidusche unter anderem auch ein riesiger Flat Screen TV, der in einen der vielen praktischen Einbauschränke per Knopfdruck eingefahren werden kann.

Das zweite Zuhause
Die meisten Camper campen aus Überzeugung. Sie können sich keine andere Form des Urlaubs vorstellen. Treu sind sie oft auch, was die Wahl des Campingplatzes angeht. Da liegt es doch nahe, den Campinganhänger gleich dauerhaft an einem Ort abzustellen. So kann man das Domizil zum einen mit einem Vorzelt weiter ausbauen, einen Garten anlegen oder das Grundstück mithilfe eines Zauns sauber von dem des Nachbarn trennen. Zum anderen entwickelt sich ein noch intensiveres Gefühl von Heimat – viele Dauercamper brauchen ihr „eigentliches“ Zuhause fast nur noch im Winter, denn der geliebte Campinganhänger braucht zum Überwintern dann selbst ein überdachtes Zuhause.