Mit dem Strommessgerät Geld sparen - so gehts

Haushalte können mit einem Strommessgerät ihren Energieverbrauch kontrollieren und Stromschlucker ausfindig machen.


Ein neues Jahr steht nicht nur für gute Vorsätze, sondern bedeutet für viele Haushalte auch ein böses Erwachen – nämlich dann, wenn die jährliche Energiekostenabrechnung in den Briefkasten flattert. Oft sind damit erhebliche Nachzahlungen verbunden, die nicht Jedem nachvollziehbar erscheinen. Dafür gibt es aber eine einfache Lösung: Strommessgeräte helfen, den Energieverbrauch zu kontrollieren und die Ursache für hohe Stromkosten zu finden.

Einfache Anwendung, großer Nutzen

  • Die kleinen Messgeräte sind leicht zu benutzten und werden zwischen Steckdose und Gerät geschaltet. Bevor man ein elektrisches Gerät wie einen Kühlschrank oder Computer an den Stromkreis anschließt, steckt man zunächst das Strommessgerät in die Steckdose. Dieses hat selbst einen Anschluss wie eine Steckdose, in den dann einfach der Stecker des jeweiligen elektrischen Gerätes gesteckt wird. Außerdem besitzt das Messgerät eine kleine digitale Anzeige. Auf der kann abgelesen werden, wie viel Energie die angeschlossenen Geräte verbrauchen. Oft kann man auch den Strompreis eingeben und bekommt so gleich angezeigt, wie viel der Verbrauch einzelner Geräte kostet.
  • Viele Menschen unterliegen dem Irrtum, dass eine hohe Rechnung an der häufigen Nutzung elektrischer Geräte liegt. Das ist aber nicht immer richtig. Gerade ältere Geräte entpuppen sich oft als richtige Stromschlucker, die wesentlich mehr Energie als neuere Modelle verbrauchen. Auch der Standby-Betrieb verschwendet unnötig Strom. Das Strommessgerät ist dazu da, solche Stromschlucker im Haushalt zu identifizieren. Verbrauchen einzelne Geräte besonders viel Strom, sollte dann darüber nachgedacht werden, ob man sie mit energieeffizienteren Modellen ersetzt. Geräte, deren Standby-Modus viel Strom benötigt, sollte man richtig ausschalten oder am besten vom Stromkreis trennen, wenn sie nicht benutzt werden.

Unterschiedliche Qualität der Messgeräte

  • Bei der Wahl eines Strommessgerätes ist es wichtig, dass der Verbraucher nicht nur auf einen niedrigen Preis achtet. Entscheidend sind eine hohe Messgenauigkeit und ein möglichst geringer Eigenverbrauch – denn für das Messen an sich und die Anzeige benötigt auch das Messgerät Energie.
  • Da die Geräte durchgehend an den Stromkreis angeschlossen sein sollten, um brauchbare Ergebnisse zu liefern, sollten sie beim Betrieb auf keinen Fall heiß werden. Wie hoch die Qualitätsunterschiede sind, stellte die Stiftung Warentest 2009 fest. Nur ein Gerät des Elektronikhändlers Conrad erhielt die Note „Gut“.