Mit der richtigen Therapie Akne behandeln

Akne ist eine weitverbreitete Hautkrankheit, unter der die Betroffenen oft leiden. Je nach Schwere der Erkrankung gibt es viele Wege, Akne zu behandeln.


Gerade Jugendliche leiden oft sehr unter den Pickeln, da sie sie als entstellend empfinden. In den Teenagerjahren tritt die Krankheit auch besonders häufig auf, da Hormonschwankungen sie auslösen können. Es gibt wirksame Therapien gegen die Hautkrankheit, allerdings können Sie auch vieles falsch machen, wenn Sie Akne behandeln wollen. Entzündungen und Narben können die Folge sein, daher sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Das sollten Sie vermeiden

  • Drücken Sie keinesfalls Pickel oder Mitesser aus. Dadurch kann sich das infektiöse Sekret nur verbreiten und zu mehr Pickeln führen. Außerdem entstehen Wunden, die sich entzünden und zu Narben werden können.
  • Auch wenn Pickel auf gebräunter Haut schlechter zu sehen sind: Gehen Sie nicht ohne geeigneten Schutz zu lange in die Sonne. Manche Aknemedikamente machen die Haut sogar noch anfälliger für UV-Strahlen.
  • Wenn Sie Ihre Akne behandeln wollen, sollten Sie kein Make-up verwenden, das Fett enthält. Dies würde die übermäßige Talgproduktion der Haut nur ergänzen.

Akne behandeln mit Pflege und Medikamenten

  • Benutzen Sie zum Waschen nur milde Lotionen oder Seifen, die pH-neutral und nicht parfümiert sind. Verwenden Sie zur anschließenden Pflege Cremes auf Wasserbasis.
  • Bei starker Akne sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen für die äußerliche Anwendung Cremes oder Lösungen mit Antibiotika, verschiedenen Säuren oder Benzylperoxid verschreiben. So werden Bakterien bekämpft, die Poren geöffnet und die Verhornung gemindert.
  • In schweren Fällen muss der Arzt Tabletten verschreiben, um die Akne zu bekämpfen. Hier kommen Antibiotika und Retinoide zum Einsatz. Über die Nebenwirkungen klärt der Arzt Sie auf. Für einen Überblick über die verschiedenen Akneerkrankungen schauen Sie auf http://www.apotheken-umschau.de/Akne/Akne-Symptome-11664_3.html.

Alternative Wege, Akne zu behandeln

  • Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan. Wenn Niere, Leber und Darm überlastet sind, werden Giftstoffe über die Haut abgegeben. Es entstehen Pickel. Oft können Sport, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Alkohol helfen, Akne zu behandeln.
  • Hilfreich sind auch Kräutertinkturen. Besonders Wasserschnabelkraut, Salbei, Kamille und Pfefferminze haben sich hier bewährt. Fragen Sie einen Heilpraktiker.
  • Zwei bis drei Rotlichtbestrahlungen die Woche lindern die Beschwerden auch oft sehr gut. Die Behandlung kann daheim durchgeführt werden. Halten Sie dabei den in der Anleitung beschriebenen Abstand und Zeitrahmen ein.