Kleinkinder haben oft Angst vor dem Einschlafen. Wenn es langsam dunkel wird und die Schatten an der Wand plötzlich zu kinderfressenden Monstern werden, ist an Schlafen erstmal nicht mehr zu denken. Da muss Mami noch eine Gute Nacht-Geschichte vorlesen und das Nachtlicht muss eingesteckt werden. Wenn jetzt noch eine Schmusepuppe vorhanden ist, die beknuddelt werden kann, steht einem friedvollen Schlaf nichts mehr im Wege.
Weich und anschmiegsam
Im Gegensatz zu einer normalen Puppe ist eine Schmusepuppe vollkommen aus weichen und anschmiegsamen Materialien gefertigt, denn es soll ja enger Körperkontakt hergestellt werden. Zudem wird Ihr Kind die Puppe in den Mund nehmen, an ihr saugen und sie so ganz zu seinem eigenen Schmuseeigentum machen. Daher ist es besonders wichtig, dass Eltern darauf achten, dass die Schmusepuppe aus natürlichen Stoffen hergestellt wurde. Viele Puppen bestehen aus verträglichem Vinyl, der Körper ist meist aus herrlich weichem Nickistoff gearbeitet. Sind Haare vorhanden, sollten diese aus Schafwolle oder Mohairwolle sein. Obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte: Die Schmusepuppe sollte keine harten Teile (Knopfaugen) und scharfen Ecken haben, an denen sich das Kind verletzen kann.
Ein treuer Begleiter
Ähnlich wie eine Schmusedecke wird auch eine Schmusepuppe zu einem treuen Begleiter, der Tag und Nacht mit dem Kind zusammensein wird. Steht ein Arztbesuch an, bei dem das Kind geeimpft werden soll, spendet die Schmusepuppe Trost und gibt Kraft. Ist ihr Kind krank, hilft die Puppe beim Einschlafen. Wenn Mami und Papi einmal wegmüssen und das Kind bei den Großeltern bleiben muss, hilft die Schmusepuppe über den Trennungsschmerz hinweg und der weiche Stoff nimmt die Tränen zuverlässig auf.
Mehrere Schmusepuppen kaufen
Da sich im Laufe der Zeit Bakterien und Schmutz im Stoff ansammeln, sollte die Schmusepuppe auch mal gewaschen werden. Achten Sie schon beim Einkauf darauf, dass die Puppe waschbar ist. Damit Ihr Kind während der Reinigung nicht auf seinen treuen Begleiter verzichten muss, sollten Sie eine zweite, identische, Schmusepuppe in petto haben. Wenn das Kind Zähne bekommt, kann die Puppe zudem schnell kaputtgehen. Eine zweite oder dritte Puppe ist also ratsam.