Durch Energiemessgeräte Strom sparen

Durch Energiemessgeräte kann man versteckte Stromfresser aufspüren und so seinen Stromverbrauch dauerhaft senken. Nicht immer sind gleich neue Geräte nötig, auch mit kleinen Tricks lässt sich viel Strom sparen.


Wer weiß schon genau, wie viel Strom die Geschirrspülmaschine verbraucht oder wie viel Energie für das Föhnen der Haare verbraucht wird? Energiemessgeräte helfen dabei, die Stromkosten von Elektrogeräten zu ermitteln. Das ist deshalb sinnvoll, weil der Stromverbrauch in Privathaushalten seit 1995 um zehn Prozent angestiegen ist. Schließlich hat der Durchschnittsdeutsche immer mehr elektrische Kleingeräte, die auch noch deutlich leistungsstärker sind. Gleichzeitig steigen die Strompreise konstant an. Wer also bares Geld sparen und gleichzeitig Umweltsünder im Haushalt aufspüren will, kommt an einem Energiemessgerät nicht vorbei. 

Durch Energiemessgeräte Stromfresser aufspüren

  • Energiemessgeräte erinnern an eine Zeitschaltuhr. Man steckt sie in die Steckdose und den Stecker des elektronischen Gerätes in das Messgerät, sie funktionieren also quasi wie ein Verlängerungskabel. Nun wird die Leistungsaufnahme angezeigt. Handelt es sich um ein gutes Gerät, wird außerdem die einzusparende Summe ausgerechnet. 
  • Schließlich ist es hilfreich zu wissen, was die größten Energieschlucker im Haushalt sind. Mit Energiemessgeräten merkt man endlich, wo Strom ganz unbemerkt verbraucht wird, zum Beispiel durch verschiedene Stand-by-Funktionen, Netzteile, oder scheinbar ausgeschaltete Elektrogeräte. Stromfresser können sich überall verstecken.
  • Doch nicht alle Energiemessgeräte funktionieren gleich gut. Stiftung Warentest hat verschiedene Geräte getestet. Faktoren waren Messgenauigkeit, Handhabung, Sicherheit sowie der Stand-by-Verbrauch. Prüfen Sie vor dem Kauf also die Testergebnisse, sodass Sie auch ein Gerät wählen, das korrekt rechnet. 

Energiemesser kostenlos ausleihen

  • Immer mehr Stadtwerke bieten den Service an, sich ein Energiemessgerät kostenlos auszuleihen. Fragen Sie einfach bei ihren zuständigen Stadtwerken nach. So können Sie bequem und kostenfrei herausfinden, wie viel Energie beim Wäschewaschen verbraucht wird oder wie viel Strom der Gefrierschrank schluckt, beziehungsweise wie hoch der Stand-by-Verbrauch des Fernsehgeräts ist. 
  • Oft erhält man dazu eine Liste mit Durchschnittswerten moderner Elektrogeräte. So kann man schnell und einfach überprüfen, ob sich eine Neuanschaffung lohnt. 

Strom und Geld sparen im Alltag

  • Nehmen Sie die Messungen auch zum Anlass, generell zu versuchen, mehr Strom zu sparen. Nutzen Sie zum Beispiel die Restwärme des Herds und verwenden Sie bei Töpfen immer einen Deckel. Benutzen Sie, wenn möglich, Umlufthitze im Backofen und verzichten Sie außerdem auf das Vorheizen des Ofens.
  • Wählen Sie außerdem möglichst kühle Waschgänge und wählen Sie bei Neuanschaffungen stets energiesparende Modelle. Statt mit der Hand zu spülen, sollten Sie die Spülmaschine nutzen.