Noch ernährt sich Ihr Kind vornehmlich durch das Stillen oder durch die Flasche? Mit einem Trinklernbecher gewöhnen Sie ihm langsam an, aus einem Becher zu trinken. Man unterscheidet praktische Becher mit Schnabelöffnung oder offene Becher, die an ein normales Glas erinnern.
Mit Schnabel
Eine Schnabeltasse ist ein recht praktischer Trinklernbecher. Die Tassen sind zumeist aus Plastik, das Mundstück besteht dabei aus etwas weicherem Material. Ein guter Lernbecher ist auslaufsicher, aber dennoch auch für kleine Kinder einfach in der Handhabung. Schließlich sollten die Getränke ohne viel Mühe auf Seiten des Kindes herauskommen. Viele Kleinkinder trinken gerne aus einem Trinklernbecher, denn bei einem Becher ohne Schnabel schlucken sie oft viel Luft mit, was schnell zu Bauchschmerzen führen kann. Überschwemmungen kommen mit einem Trinklernbecher mit Sauger relativ selten vor.
Ohne Schnabel
Es gibt aber auch babygerechte Trinklernbecher ohne Deckel und Sauger. Sie eignen sich perfekt für die Umstellung von Stillen auf Trinken aus dem Becher. Das Baby lernt hier sein Trinktempo selbst zu bestimmen, auch die Trinkmenge kan es sich so selbst einteilen. Diese Becher weisen meist eine schräge Form auf, denn so kann das Baby sehen, was im Becher drin ist, ohne den Kopf beugen zu müssen. Beim Trinken muss zudem nicht der Kopf in den Nacken gelegt werden, die Trinkbewegungen ähneln denen des Stillens.
Keine Saugverwirrung
Das Kind lernt so aus einem Becher zu trinken und auch den Becher abzusetzen. Hierfür ist der Trinklernbecher mit ergonomisch geformten Henkelgriffen ausgerüstet. Die Form des Bechers erlaubt, dass sich Kiefer, Mundmuskulatur und Zähne gut entwickeln. Saugverwirrung kann mit einem solchen Becher nicht entstehen.