Positive Gedanken, Komplimente, freundliche, zärtliche Worte – so etwas richtet man normalerweise eher an sein Haustier, als an die Yuccapalme. Doch man sollte keineswegs Leute als verrückt abtun, die mit ihren Pflanzen sprechen oder sie ein wenig streicheln, um sie besser gedeihen zu lassen. Es gibt schließlich sogar prominente Vertreter, wie beispielsweise Prinz Charles, die regelmäßig mit ihren Zimmerpflanzen reden, um sie besser wachsen zu lassen.
Pflanzen sind Lebewesen
Wer Pflanzen als leblose Geschöpfe abtut, irrt sich. Pflanzen sind Lebewesen, die uns durch ihre Photosynthese atmen lassen. Anders als bei Gestein hat man es also mit einem lebenden Organismus zu tun. Dementsprechend sollte man seine Pflanzen auch behandeln. Sich um eine Pflanze zu kümmern, heißt eben nicht nur sie mit Wasser, Licht, Dünger und Wärme zu versorgen, sondern ihr auch gute Worte zuzusprechen, oder ihr positive Gedanken zukommen zu lassen.
Pflanzen können sich unterhalten
Man kann nicht nur mit Pflanzen sprechen - Ihre Topfpflanze zuhause reagiert ebenfalls auf Umwelteinflüsse und kann sich mit anderen Pflanzen „quasi“ unterhalten. Durch Signalstoffe die sie aussenden, versucht sie außerdem beispielsweise Feinde abzuhalten.
Musik fürs Gedeihen
Musik, die man den Pflanzen vorspielt, wirkt sich positiv auf ihr Wachstum aus. Mehr Blüten und Blätter entstehen. Eine halbe Stunde Musik reicht. Scheinbar sind Pflanzen jedoch nicht mit jeder Musik zufrieden. Einige Studien haben gezeigt, dass die zarten Pflänzchen auf Rockmusik mit Ablehnung reagieren. Klassik mag das Grünzeug dafür umso mehr. Allerdings ist es weniger die eigentliche Musik, die den Pflanzen gefällt, sondern die Schallwellen.
Können Gewächse Gefühle und Angst empfinden?
Der Amerikaner Cleve Backster hat in den sechziger Jahren Studien durchgeführt, bei denen er verschiedene Pflanzen an einen Lügendetektor anschloss und ihre Reaktionen auf Drohungen, wie der Pflanze mit einem Feuerzeug zunahe zu kommen, testete. Ihre „Gefühle“ las er anhand der elektrischen Leitfähigkeit der Blätter ab. Er ging zudem davon aus, dass Pflanzen ein Gedächtnis haben und sich merken würden, wer sie schlecht behandelt und wer sich gut um sie kümmert. Aus wissenschaftlicher Sicht sind Backsters Erkenntnisse zwar zweifelhaft, doch trotz allem kann es auf keinen Fall schaden, sich liebevoll um seine Pflanzen zu kümmern. Es wird ihnen sicherlich gut tun.