Neben den resorbierenden Materialien, die von körpereigenen Enzymen wieder abgebaut werden, gibt es auch Stoffe zum Falten unterspritzen, die zu Anteilen langfristig im Gewebe verbleiben. Nach Injektionen bilden sich neue Kollagenfasern um die nichtresorbierbaren Materialen, die Haut wirkt voller und erscheint glatter.
PTFE: Polytetrafluorethylen
Ein Beispiel für so ein nichtresorbierbares Präparat ist Polytetrafluorethylen (PTFE), ein synthetisches Polymer, mit dem lang anhaltende, höchst zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden konnten. Eine neuere Methode, das Fadenlifting, fällt ebenfalls zu den Eingriffen mit nichtresorbierbarem Material. Hier werden dünne Fäden parallel zum Verlauf der Gewebefasern im Unterhautfettgewebe eingezogen. Die Injektion solcher Substanzen ist nur per Operation und unter Narkose möglich. Aufgrund der langen Verweildauer dieser Präparate im Gewebe sind auch noch nach Jahren Abwehrreaktionen auf die Füllmaterialien möglich. Da es noch keine Langzeitstudien über das Falten unterspritzen mit PTFE gibt, bleiben diese sehr fragwürdig. Bei Komplikationen und Unverträglichkeiten mit PTFE oder Fäden können diese aber auch wieder chirurgisch entfernt werden.