Mit Tannenzapfen basteln: Spaß für Groß und Klein

Tannenzapfen sind ein beliebtes Naturmaterial, das sich leicht verarbeiten lässt und mit dem man seiner Fantasie beim Basteln freien Lauf lassen kann.


Tannenzapfen und andere Zapfen sind die Fruchtstände der Tannen- und anderer Nadelbäume. Zapfen sind schuppig und es gibt sie in verschiedenen Größen. Neben dem Tannenzapfen gibt es zum Beispiel auch Zapfen von Pinien, Kiefern und Fichten. Als Naturmaterial sind sie sehr gut zum Basteln geeignet und das auch schon für die Kleinen. Sie können mit anderen Naturmaterialien, wie Kastanien oder Eicheln, kombiniert werden. Mit Wackelaugen und Filz entstehen lustige und dekorative Figuren.

Tannenzapfen – vielseitige Verwandlungskünstler
Aus Tannenzapfen können viele lustige Figuren gebastelt werden. Mit Wackel- oder Filzaugen, aus zwei unterschiedlich großen Filzscheiben übereinander geklebt, entstehen freundliche Gesichter. Kugeln mit Gesicht oder bunte Holzkugeln (für Augen, Nase, Hände und Füße) können auch verwendet werden. Filz lässt sich sehr leicht zuschneiden und auch kleben, dadurch entstehen schnell die schönsten Kleidchen, Umhänge oder Mützen. Watte eignet sich hervorragend als Bart oder für Haare. Jede Figur erhält ein anderes, individuelles Aussehen, wenn der Zapfen einmal mit der Spitze und ein anderes Mal mit der platten Seite (Unterseite/ Baumansatz) als Kopf genutzt wird. Diese Figuren können aufgehängt oder in ein Arrangement hineingesetzt werden. Sie sind auch ein hübsches Mitbringsel.

Aus Zapfen können auch leicht mit Engelsflügeln Vögel entstehen. Ein Paar Augen und Füße aus Filz dazu und schon kann die Eule auf einem Ast Platz nehmen. Einen langen Zapfen mit Fledermausflügeln ausgestattet und schon ist die Halloween-Dekoration fertig. Es müssen nicht immer Figuren sein, auch einfache plastische Gebilde, eine Kette oder ein Rad aus Tannenzapfen sehen sehr hübsch aus.

Fische aus Tannenzapfen für ein Aquarium
Das schuppige Gerüst der Zapfen eignet sich geradezu für einen Fisch. Kein Fisch gleicht dem anderen, so können auch verschiedene Zapfenarten für die Fische verwendet werden. Zum Beispiel ergeben Kiefernzapfen kleine rundliche Fische, Fichtenzapfen dagegen elegante schlanke Fische. Zuerst wird ein stabiler Draht um die Mitte des Zapfens gewickelt und lang nach unten stehen gelassen. Das Draht wird später in unterschiedlicher Länge abgeschnitten, damit die Fische in unterschiedlichen Höhen „schwimmen“. Flossen (Schwanzflosse, Rückenflosse und zwei Seitenflossen) aus Filz, zwei Wackelaugen an die platte Seite geklebt, mit Heißklebepistole oder Alleskleber – und schon ist ein Fisch fertig.

Fische sind sehr bunt, deshalb kann der Filz auch in vielen bunten Farben gewählt werden. Da Fische meistens im Schwarm schwimmen, können Sie ruhig mehrere, auch verschiedene Fische basteln, so entsteht ein Gesellschaftsaquarium. Die Anzahl und die Größe der Fische richtet sich nach dem Aquarium oder dem Glasgefäß in dem Sie Ihr Aquarium einrichten wollen. Größere Fische sind für kleine Hände leichter zu basteln. Wenn Sie in einem leeren Aquarium den Boden mit Steckmasse auslegen und darüber Sand verstreuen, haben Sie Ihren Meeresgrund. Sie können dazu zum Beispiel Vogel- oder Dekosand nehmen, diesen gibt es auch in bunten Farben. Ein paar Kieselsteine und künstliche Farnblätter machen die Unterwasserwelt komplett. Nun werden Ihre Fische aus Tannenzapfen mit dem Draht in die Steckmasse gesteckt, ein pflegeleichteres Aquarium gibt es nicht.