Mode für Männer: Sich selbst treu bleiben

Schön, dass es soviel verschiedene Mode für Männer gibt. Oder wird ihnen damit das gleiche Modediktat aufgezwungen wie Frauen? Wie sehr sollte ein Mann sich für Mode interessieren? Was geht gar nicht?


Viel wichtiger als mit der Mode zu gehen, ist Unabhängigkeit und seinen eigenen Stil zu entwickeln. Wer Stil hat, kann schließlich das entspannt und individuell umzusetzen (oder gerade eben nicht!), was heute modisch ist. Mode für Männer soll vieles sein: praktisch und modern (aber bloß nicht modisch!). Die Kleidung soll männlich wirken aber auch alltagstauglich sein, gleichzeitig am besten qualitativ hochwertig sein.

Der Schnitt ist entscheidend
Egal was man(n) trägt, ein guter Schnitt der Kleidung ist wichtig. Nichts sieht bemitleidenswerter aus, als ein Mann in einem zu engen T-Shirt, unter dem sich eine kleine Plauze abzeichnet, oder gar jemand in einem schlecht sitzenden Anzug, dem man ansieht, das er von der Stange kommt. Männer sollen sich in ihrer Kleidung – wenn schon nicht in ihrer Haut – nicht zu dick oder dünn fühlen. Genau diese Makel soll Kleidung ja kaschieren. Wer sich wohlfühlt, strahlt das auch nach außen aus und wirkt gleich attraktiver.

Mode für Männer: Alles so schön bunt hier!
Um sich nicht wie ein Modepüppchen zu fühlen, verzichtet der typische Mann leicht auf grelle Farben. Männlich und attraktiv sind raue Farben aus der Natur: Kräftige Erd- oder Holztöne schmeicheln fast jedem Typ Mann, aber auch blau von hell bis dunkel steht den Herren. Als Faustregel gilt: Je blasser man ist, desto vorsichtiger sollte man mit grellen Farben sein. Als Farbtupfer reicht oft schon ein Accessoire – und hier muss es nicht zwangsläufig die Krawatte sein. Probieren Sie doch mal einen farbigen Gürtel oder bunte Schuhe. Modemutige können auch einen farbigen Hut probieren. Zwar sind gedeckte Farben leichter zu kombinieren, mit Farben liegt man leichter mal daneben – aber Mode ist kein Diktat, in dem man etwas falsch machen kann, sondern ein Spiel. Trauen Sie sich was! Wenn Sie wollen. Ansonsten bleibt immer noch ein frisches steingrau.

Trends ignorieren oder mitmachen?
Jeder Trend ist anders – nicht jeder ist unbedingt alltagstauglich. Egal welche Trends Sie auch mitmachen, versuchen Sie dabei nie bemüht auszusehen – das zerstört die Lässigkeit, die Sie versuchen zu erreichen. Deswegen gilt: Weniger ist mehr. Und vor dem Ausgehen genau in den Spiegel gucken. Die aktuelle Oversized-Mode sieht nur bei sehr schlanken Männern super aus, bei denen dann jedoch besonders super. Hänflinge sollten also ruhig weite Pullover, Hemden, Mäntel tragen, alle anderen den Zeltlook vermeiden.

Wichtigste Lektion: Basics
Bevor man Trends mitmacht, sollte man erst einmal einige Basics im Schrank haben. Sie kaufen ja auch keine neuen Felgen, bevor Sie den Porsche in der Garage stehen haben. Unterziehen Sie Ihren Kleiderschrank dem Basicstest. Haben Sie ein weißes und ein schwarzes T-Shirt? Wahrscheinlich. Aber sitzt es auch gut, ist es nicht verwaschen und anständig gebügelt? Genau das gleiche gilt für Jeans: Sie sollten schmeichelnd sitzen, nicht ausgebeult sein und keine Löcher und ähnliches (außer diese sind gewollt, aber wollen Sie das?) aufweisen. Ein Anzug ist ebenfalls Pflicht – natürlich müssen Sie darin umwerfend aussehen, schließlich ist der Anzug Ihre Uniform für jede Art der etwas förmlicheren Feier. Die Basics sind erst der Anfang. Beim ganzen Rest entscheiden allein Sie, ob Sie am Modezirkus teilhaben wollen, oder nicht. Egal wie Sie sich entscheiden, vergessen Sie nie: Mode soll Spaß machen!