Mode im Beruf - Der Stylist

Stylist: Menschen einkleiden, Trends setzen und an Fotoshootings teilnehmen - ein Beruf mit Berufung! Was muss man tun, um Stylist werden zu können, erfahren Sie hier.


Viele junge Mädchen aber auch Jungs wollen Stylistin oder Stylist werden. Aber so einfach und glamourös der Beruf auch klingt, er ist harte Arbeit. Ein Stylist oder eine Stylistin ist immer in Eile. Ist sie gut gebucht, so hetzt sie schwer bepackt mit Koffern und Taschen voller Kleidungsstücke von einem Kunden zum anderen. Viele Stars haben immer ihre eigene Stylistin dabei oder können diesen auch Last-Minute einsetzen. Nicht immer haben die Promis nämlich einen eigenen Sinn für Mode, Trends und Styles. Da muss meist jemand herhalten, der es einfach besser kann.

Die Arbeit am Set
Besonders aufregend wird es, wenn es darum geht, die Models für eine Modestrecke in einem Magazin in Szene zu setzen. Dies ist nämlich nicht Aufgabe des Fotografen, sondern des Stylisten und dessen Team. Modemagazine buchen dafür nur selten Menschen von außerhalb, sondern haben meist eigenes Personal für diese Angelegenheit. Jeder Job bei einem Fotoshooting beginnt mit einem Briefing, in welchem die Formalitäten geklärt werden. Hierbei geht es darum, welche Deadline eingehalten werden muss, welche Models gebucht werden sollten, was die Hauptaussage der Strecke sein soll, welche Trends vertreten und welche Materialien eingesetzt werden sollten. Auch die Höhe des Budgets wird hier besprochen. Dann folgt der kreative Teil, in dem zum Beispiel die Ideen für Accessoires gesammelt werden, die dem Resultat das Sahnehäubchen aufsetzen.

Telefonieren, buchen, stylen
Danach folgt das sogenannte „Shopping“. Hier muss der Stylist aber nicht einkaufen, sondern eher telefonieren. Er hängt in dieser Zeit an der Telefonstrippe, ruft Modelagenturen und Designer an, um das „Rohmaterial“ zu besorgen. Wohingegen Models bezahlt werden müssen, sind die teuren und wertvollen Kleidungsstücke meist nur Leihgaben der Designer. Mit denen vereinbart der Stylist Termine für die Kleiderwahl und bestimmt die Outfits. Ist dies getan, so werden die Outfits perfekt vorbereitetet. Hierzu gehört das Bügeln, feststecken und das Herauslegen der Accessoires. Was danach folgt, nennt sich „Fitting“. Hierbei wird mit dem gesamten Set, also dem Hairstylisten, dem Make-Up Artist, dem Fotografen und natürliche dem Modestylisten besprochen, wie die geplanten Looks mit den Models umgesetzt werden können. Hierfür wird das Model hergerichtet und ein erstes Polaroid geschossen, was den Look nochmal auf Herz und Nieren überprüfen soll. Sitzt alles und stimmt die Ästhetik des Outfits, so kann das Shooting losgehen.