Mode im Beruf - Modedesigner im Ausland

Wer als Modedesigner bekannt werden möchte, sollte Auslandserfahrung vorzuweisen haben.


Deutschland ist nicht gerade das Mekka in Sachen Mode. Wenn man nicht in den Süden Deutschlands ziehen möchte, wo die Modebranche bei weitem größer vertreten ist als in anderen Teilen der Bundesrepublik, dann kommt es für viele junge Menschen auch in Frage, das Weite zu suchen. Dabei sind Metropolen wie Paris, Mailand und New York natürlich besonders gefragt. Gerade die amerikanische Großstadt ist ein Magnet für junge Modedesigner aus der ganzen Welt. Wer groß herauskommen möchte, der sollte Kontakte im „Big Apple“ knüpfen und hier Auslandserfahrung sammeln. Große Modeschöpfer unserer oder vergangener Zeit haben es vorgemacht: In ihren Lebensläufen sind Städte wie New York oder Paris zu lesen. Zu Recht!

Big Apple, Big Effort
Doch wer sich in New York behaupten will und dort einen Fuß in die Modetür bekommen möchte, der sollte großes Talent, viel Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Stärke mitbringen. Denn so groß diese Stadt ist, so schwer ist es auch, hier Fuß zu fassen. Die Konkurrenz ist riesig und nur diejenigen kommen durch, die bereit sind, wochenlang auf Jobsuche durch die Stadt zu jagen, Überstunden zu machen und schlechte Bezahlungen in Kauf zu nehmen. Im folgenden zeigt die Hilfreich-Moderedaktion, was Sie tun müssen, um nach New York zu kommen, dort arbeiten zu können und einen Schritt in Richtung weltweites Mode-Business zu machen.

Um Visum bemühen
Zuallererst gilt es, sich ein Visum für die USA zu beschaffen. Ohne das stehen die Jobchancen dort gleich Null. Allerdings ist das Arbeiten und auch Bewerben mit einem normalen Urlaubsvisum in Amerika illegal. Das heißt die Bewerbung für einen möglichen Job in den USA muss von Deutschland aus verfolgt werden. Dies bringt allerdings einige Schwierigkeiten mit sich, denn eine tatsächliche Jobvergabe ist meist nur nach einem Bewerbungsgespräch möglich. Hier sei es dann jedem selbst überlassen,wie er das Problem löst.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, dass die Firmen den zukünftigen Mitarbeiter „sponsern“. Dies bedeutet, dass der Bewerber sich selbst nicht um ein Visum kümmern muss. Allerdings ist das für die Firmen sehr teuer und deshalb selten.

Traineeprogramme
Eine weitere Möglichkeit einer Auslandserfahrung besteht darin, in New York an einer besonderen Fortbildung teilzunehmen. Diese wird meistens nicht bezahlt, allerdings ist es in diesem Zusammenhang einfach, an ein Visum für mindestens ein Jahr zu kommen. Mit diesem ist es dann auch möglich einen Job zu ergreifen. Das heißt, sobald das sogenannte Traineeprogramm vorüber ist, hat man genug Zeit, sich vor Ort nach weiteren Möglichkeiten umzusehen. Erfahrungsgemäß hat man als Modedesigner bei der Bewerbung für solche Trainingsprogramme gute Chancen, denn es ist einfach zu begründen, warum eine Fortbildung im Ausland für die weitere Karriere von großer Bedeutung ist.