Mode im Beruf - Selbstständig sein

Wer schon immer davon geträumt hat sich in der Modebranche selbstständig zu machen, erfährt hier alles zu seinen Chancen und Möglichkeiten.


Sein eigener Herr sein, für sich selbst und ein Team verantwortlich, die Nase im Wind oder mit Wurzeln an einem Ort – eine Selbstständigkeit hat viele Vorzüge. Andererseits sollte man sich auch bewusst darüber sein, dass Selbstständigkeit bedeutet, selbst zu arbeiten und das ständig.

Der eigene Shop!
In der Modebranche kann man sich auf viele Arten selbstständig machen. Allen voran ist das „einfachste“ natürlich eine eigene Modeboutique zu eröffnen. Egal, ob Dessous, Damenoberbekleidung oder Herrenbekleidung, ob Schuhe, Accessoires oder alles zusammen. Hier gibt es viele Möglichkeiten, sich auszuleben. In so einem Betrieb ist man dann vieles auf einmal. Je nachdem wie groß oder wie klein ein solches Unternehmen ist, ist man Einkäufer, Verkäufer, Dekorateur und Buchhalter gleichzeitig – eine große Anforderung. Allerdings ist man dann nicht abhängig von anderen und kann die volle Breite der Modebranche genießen und mit allen Seiten dieser in Berührung kommen. Viele Shopbesitzer kreieren auch ihre eigene Linie nach der Zeit der Eingliederung in die Modeszene und verkaufen diese exklusiv über ihren Laden. Große Modedesigner wie zum Beispiel Jil Sander sind so berühmt geworden.

Das eigene Label!
Aber auch nach Beendigung eines Modestudiums kann man sich selbstständig machen und muss sich nicht in die Hände eines großen Unternehmens, eines Designerhauses oder eines anderen Konzerns geben. Mann kann, wenn man diesen Wunsch hegt, auch ein eigenes Label gründen und dieses selbst vertreiben. Neben einem guten Startkapital, sollte man da auch über Unternehmensgeist, wirtschaftliche Talente und Kreativität verfügen. In heutiger Zeit wachsen die neuen, jungen Labels wie Kraut aus dem Boden, deshalb sollte man sich im Klaren darüber sein, dass der Weg zu Ruhm und guten Absatzzahlen ein steiniger ist. Aber neben dem Finanziellen steht für viele Jungdesigner auch das Ausleben der eigenen Leidenschaften ganz vorne.

Die eigene Wahl!
Ein Nebenzweig der Selbstständigkeit ist Freelancing. Hier baut man nicht sein eigenes Label auf, sondern wirkt als ungebundener Springer. Egal, ob im Journalismus, als Designer oder Stylist. Freelancer arbeiten projektbezogen und sind nicht ständig an einen Arbeitgeber gebunden. Freelancing ist daher die freiste Selbstständigkeit, die man erreichen kann. Zwar eine unsichere Einkommensquelle, ist dies gerade für junge Menschen eine gute Möglichkeit viele Stationen zu durchlaufen, Erfahrungen zu sammeln und sich einen Namen zu machen.