Modedesignerin: das Berufsprofil

Modedesignerin ist ein schwerer Beruf mit vielen zu überwindenden Hürden, aber auch mit vielen Highlights.


Wer träumt nicht davon eine hübsche Frau oder ein schöner Mann geht auf dem Laufsteg entlang und wird fotografiert. Er/Sie trägt ein außergewöhnliches Kostüm, was einen Tag später in der Zeitung erwähnt wird und über Fernsehen überall zu sehen ist.

Voraussetzungen
Um Modedesignerin zu werden muss man schon früh anfangen und ein gewisses Talent mit bringen. Da ist es von Vorteil, wenn man nähen oder schneidern kann. Zusätzlich gehört sehr gutes zeichnen und Entwürfe herstellen genauso zu diesem Berufsbild wie Intelligenz, Spontanität aber auch Flexibilität. Man muss in der Lage sein, dass wenn auch mal was schief geht, umzudenken und dann eben was neues zu schneidern, umzunähen oder auch zu ergänzen und das innerhalb kürzester Zeit. Genauso gibt es Kunden, die innerhalb einer Stunde 10 oder 15 Entwürfe sehen wollen, die alle auf einem sehr hohen Niveau gezeichnet sein müssen.
Zudem gehört zu dem Beruf, dass sich in der Welt der Mode ausgekannt wird und zwar in und auswendig. Es gehört dazu, dass einem alle In´s und Out´s bekannt sind. Außerdem braucht jeder ein gutes Gefühl für Farben und wie diese zusammengebracht werden können, damit es ein großes Ganzes ergibt. Also wenn dieser Beruf einem wirklich wichtig ist, dann sollte man früh anfangen Entwürfe zu zeichnen und diese in einer Mappe aufbewahren. Außerdem sollte man aufgeschlossen und freundlich gegenüber Menschen sein, weil man sich mit den Kunden als auch mit den Models unbedingt verstehen muss. Modedesignerin ist also nichts für jede.

Wie schaffe ich es an einer Schule für Modedesign angenommen zu werden?
Um an einer Schule angenommen zu werden, durchläuft jeder ein strenges Prüfungssystem, weil die Schulen nur die Besten der Besten nehmen und auch nur die, bei denen sie genügend Potential sehen. Neben einem Test zum Schneidern und zum Zeichnen werden auch Diskussionsrunden geführt. Abschließend muss man ein Gremium davon überzeugen, dass dieser Beruf das Richtige für einen ist und warum. Dabei sollte man das Gefühl vermitteln, dass man wirklich mit Herz und Seele dabei ist und man gar nichts anderes lernen will.
Als Modedesignerin kann es passieren, dass man die Schulen selber bezahlen muss. Also sollte jeder sich frühzeitig Gedanken machen, wo er das Geld für die Schule herbekommt.