Moderne Krawattenknoten binden: anleitung

Für die Vielfalt von mindestens zwanzig Krawattenknoten gibt es im Internet ausführliche Bindeanweisungen


Moderne Krawattenknoten binden: Die Krawatte ist ursprünglich das Tuch der Kroaten. Durch kroatische Regimenter der ungarischen Armee – Kroatien gehörte historisch als Ober-Ungarn zu jenem Teils der österreichisch-ungarischen Doppel-Monarchie, die nach den Türkenfeldzügen zu Wien gekommen sind – wurde dieses Tuch in West-Europa bekannt. Im 19. Jahrhundert wurde sie Teil der Herrenmode. In den letzten Jahren sind Krawatten sehr aus der Mode gekommen. Viele Herren tragen selbst im Theater heute keine Krawatte mehr. Andere fühlen sich ohne Krawatte nicht anzogen. Eine Krawatte tragen ist eine Frage des persönlichen Stils.

 

 

Moderne Krawattenknoten binden – keine Geheimwissenschaft

  • Viele Männer scheuen schon deshalb, eine Krawatte zu tragen, weil es ihnen schwer fällt, den unvermeidlichen Knoten zu binden. Moderne Krawattenknoten binden – davon gibt es mindestens um die zwanzig mit höchst fantasievollen Namen. Der berühmte Windsorknoten ist nur einer davon – populär zwar, aber anscheinend irgendwie überholt.

 

  • Moderne Krawattenknoten binden – das hängt nicht unwesentlich vom Hemdkragen ab. Je nachdem wie dieser geschnitten ist, fordert die Mode einen anderen Knoten. Dabei spielen auch Höhe und Breite des Kragens eine Rolle. Neben dem Material der Krawatte ist deren Breite – die zwischen 9,5 und 12 Zentimeter schwankt – für den Knoten wichtig.

 

  • Schließlich spielt die Länge des Krawattenträgers eine Rolle – ein kleinerer Mann muss dieses Schmuckstück so binden, dass es nicht zu lang wird. In den Neunziger Jahren waren kleine Krawattenknoten modisch – heute sind es voluminöse.

 

Das Internet erläutert die Geheimnisse des modernen Krawattenknoten binden

  • Diese modernen Krawattenknoten binden ist nicht ganz einfach und bedarf einiger Übung. Das „Wie“ findet der Herr von Welt auf einigen speziellen Internetseiten, die die einzelnen Schritte des Bindens dieser Knoten genau erläutern. Entweder übt man dies vor dem Computer.

 

  • Oder die Anleitungen werden ausgedruckt und das Üben findet vor dem Spiegel statt. Es gibt über die genannten zwanzig „gängigen“ Knoten noch einige exotische mehr. Für die gibt es sogar ein besonderes Internetportal. Allerdings fragt es sich: Wozu? Achten die Damen und Herren in einer Gesellschaft wirklich auf die Feinheiten des Krawattenknotens?

 

  • Zweifel sind a wohl angebracht. Vermutlich sind es weit mehr Hemd, Farbe und Stil der Krawatte und der Anzug selbst, die den Stil eines Herrn ausmachen.