Ein jeder hat sie im Schrank: die Gürtel. Doch viel weiß man über die praktischen Helfer nich. Hilfreich klärt Sie über die Geschichte des Gürtels auf und erläutert, welche Gürtel in jede Garderobe gehören.
Die Geschichte der Gürtel
Gürtel haben eine lange Tradition. Bereits in der Bronzezeit wurden sie getragen.
Im Mittelalter hatte der Gürtel gar starken symbolischen Wert. Er stand sowohl für Kraft und Herrschaft als auch für eheliche Treue. Verwendet wurden edle Materialien wie Leder, Seide, Samt oder Brokat, zudem wurden sie reich verziert – selbst Gold oder Edelsteine fanden Verwendung. Im 17. und 18. Jahrhundert dagegen wurden Gürtel weniger häufig gesehen, da es keine Notwendigkeit mehr für sie gab: Sie mussten die Kleider nicht mehr zusammenhalten. Anstelle des Gürtels trug man eine Schärpe. In den USA erlebte der Gürtel ab 1890 ein Comeback und löste zumindest bei den Herren der Schöpfung die Hosenträger ab.
Für Frauen und Männer
Heute gibt es zwar ebenfalls Ziergürtel, viel häufiger entscheidet man sich aber für den Gürtel aus praktischen Gründen: Er soll dafür sorgen, dass weder Rock noch Hose verrutscht. Zwischen Gürteln für Männer und den Exemplaren für Frauen gibt es einen gravierenden Unterschied: Männergürtel schließen nach links, während die meisten Frauengürtel rechts eingeschlauft werden.
Modisch oder Basic?
Wer sich einmal nach Gürteln umschaut, merkt schnell: Auch Gürtel repräsentieren die aktuellen Modetrends. So gibt es neben schlichten Ledergürteln auch reichverzierte Strassgürtel oder rockige Nietengürtel. Generell gehört in jeden Kleiderschrank ein schlichter schwarzer Gürtel. Für diesen sollte man ruhig auch ein wenig mehr investieren, da dieser Gürtel ein Leben lang hält. Modische Gürtel kann man je nach Saison kaufen, hierfür sollte man jedoch nicht zu viel investieren.