Möbel lagern

Ein Umzug ist selten an einem Tag erledigt. Daher muss man manchmal ein paar Möbel lagern werden. Nur wo macht man das am besten?


Umziehen kann ja so einfach sein! Diesen und viele andere Sätze in dem Stil haben jene Menschen wohl im Kopf, die anstatt in die nächste Straße, ganze hundert Kilometer oder mehr zum neuen Heimatort zurücklegen müssen. Denn bei diesem Vorhaben stellt sich nicht nur die Frage nach der Finanzierung eines solchen Umzugs, denn die Speditionsunternehmen verlangen natürlich für einen weiteren Anfahrtsweg so Einiges an Mehrkosten, auch kann der gesamte Haushalt nicht an einem Tag verpackt und verfrachtet werden. Dies ist meist der Fall, wenn es sich um einen verhältnismäßig großen Haushalt handelt und der Umzug vom Vermieter der alten Wohnung an einem bestimmten Tag festgelegt ist. Dieser und viele andere Grüne können Anlass dazu sein, dass man die Möbel lagern muss. Oftmals bieten sich Freunde an, ein oder zwei Möbelstücke im eigenen Keller zu lagern, aber ebenso oft genug gibt es niemanden, der über den entsprechenden Platz verfügt. So muss also dann entsprechender Raum für eine kurze Zeit von einer Fremdperson angemietet werden.

Pauschal beim Spediteur lagern
Lagerräume sind heutzutage relativ einfach zu finden. Allerdings bietet auch das Speditionsunternehmen die kurzzeitige Zwischenlagerung der Möbel auf dem firmeneigenen Gelände an. Dies ist insofern von Vorteil, dass, wenn der Umzug über zwei Tage stattfindet, die Möbel im LKW verladen bleiben und somit am nächsten Tag reibungslos da weitergemacht werden kann, wo aufgehört wurde. Der Aufpreis ist meist nur ein geringer, da man sich insgesamt nicht noch mit Fremdfirmen auseinandersetzen muss, sondern pauschal alles bei einem Unternehmen bucht. Bearbeitungskosten einer neu engagierten Firma fallen somit weg. Außerdem kann man sich so sicher sein, dass die Möbel in guten Händen sind und nicht gestohlen oder beschädigt werden.
Ein gutes Umzugsunternehmen veranschlagt einen Umzug sowieso für zwei Tage.

Lagerräume anmieten
Hat man sich allerdings nicht für die Hilfe von einer Spedition entscheiden, ist es einem selbst überlassen, einen geeigneten Unterstellplatz zu finden, wo die Möbel lagern können. Gerade, wenn zwischen Auszugs- und Einzugstermin mehrere Tage bis Wochen liegen, lohnt es sich, die verschiedenen Angebote zu vergleichen. Es gibt hierbei mehrere Möglichkeiten der Übergangslösung für die eigenen Möbel. Spezielle Metallboxen, ähnlich wie Container, können angemietet werden. Auch gibt es sogenannte Self-Storage-Räume in großen eigens dafür erbauten Gebäuden. Dort wird ein Raum angemietet, zu dem man einen Schlüssel erhält. Diese Variante wird fast in jeder größeren Stadt angeboten und ist eine sehr günstige Variante zu privaten Lagerräumen, die aufwändig angemietet werden müssen.

Informieren Sie sich vorher
Empfohlen wird allerdings, nicht blind mit den Möbeln im Schlepptau zum Lagerplatz zu fahren. Dann ist man oftmals gezwungen, die Möbel auch dort zu lassen, wo es einem vielleicht nicht zusagt. Fahren Sie deshalb ohne Möbel vorher einmal vorbei, um sich den Lagerraum oder -platz genau anzusehen. Achten Sie gerade bei Metallboxen darauf, dass diese wasserdicht sind und nicht feucht. Bei Lagerräumen sollte außerdem auf das Schloss beziehungsweise die Tür geachtet werden. Sind diese fest genug verschlossen und weitestgehend einbruchsicher? Verfügt das Haus über Schutzmaßnahmen gegen Diebe und eine Alarmanlage? Ist der Platz bewacht? All das sollten Sie klären, bevor Sie die eigenen Möbel in die Obhut fremder Personen geben. Sonst droht Ihnen am Tag des Umzugs ein böses Erwachen, wenn etwas mit den eigenen Sachen nicht stimmt.