Mönchspfeffer - Kraut gegen Menstruationsbeschwerden

Das Wundermittelchen Mönchspfeffer hilft bei dem bisher nicht therapierbaren Prämenstruellen Syndrom. Bei einer Langzeiteinnahme kann das Syndrom sogar geheilt werden


Welche Frau kennt das nicht, Kopfschmerzen, Bauchkrämpfe und Übelkeit, bis hin zu Erbrechen oder Durchfall. Es gibt Frauen, die dieses Szenario an Beschwerden alle vier Wochen durchmachen müssen. Nämlich dann, wenn sie stark unter dem Prämenstruellen Syndrom oder Menstruationsbeschwerden leiden. Die Ursachen, die zu den Regelschmerzen führen, die oft von starken Blutungen begleitet werden, sind immer noch nicht wirklich bekannt.

Deswegen ist es auch so schwierig, die Symptome zu behandeln. Für manche Frauen bedeuten die monatlichen Blutungen auch einen Komplettausfall und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich völlig aus dem Alltag zurück zu ziehen. Frauen, die von PMS betroffen sind, können nicht zur Arbeit, müssen sich krank schreiben lassen und verbringen, wenn die Schmerzen heftig sind, die meiste Zeit im Bett. Damit aber nicht genug. Auch Stimmungsschwankungen bis hin zu Schlafstörungen oder Hautproblemen sind gängige Begleiterscheinungen von PMS.

Keine Therapie, kein Medikament
Leider gab es in der Vergangenheit wenig Möglichkeiten, diese Frauen zu behandeln. Weder Therapieformen noch Medikamente, die direkt auf PMS wirken, sind den Ärzten bekannt. Lediglich Arzneimittel zur Linderung der Schmerzen stehen in der konventionellen Medizin zur Verfügung. Seit zehn Jahren ist allerdings eine Alternative aus der Kräuterheilkunde unaufhaltsam im Vormarsch. Mönchspfeffer heißt das Wunderkraut vom Mittelmeer, auch Keuschlamm, das PMS lindert und in manchen Fällen, gerade bei Langzeiteinnahme, sogar wieder verschwinden lässt.

Anwendung und Nebenwirkungen
Täglich sollte man ein Tablette mit einem Glas Wasser zu sich nehmen. Das Wasser erleichtert die Aufnahme in den Körper. Nebenwirkungen der Heilpflanze treten nur selten in Form eines juckenden Hautausschlags auf. Dennoch sollte man Mönchspfeffer weder in der Schwangerschaft noch während der Stillzeit zu sich nehmen. Auch sollte man bedenken, dass die Kräuterpille in manchen Fällen auch die Fruchtbarkeit erhöhen kann. Sie sollten daher bei der Einnahme von Mönchspfeffer auf jeden Fall die Zuverlässigkeit Ihres Verhütungsmittels überdenken, um nicht ungewollt schwanger zu werden.

Mönchspfeffer kann auch bei Beschwerden, die im Zusammenhang mit den Wechseljahren stehen, weiterhelfen. Es ist in der Apotheke frei verkäuflich und wird meist als Dragee angeboten. Leider übernehmen die Krankenkassen die Kosten für das Medikament momentan nicht.