Mondphasen und Gesundheit

Dass die Mondphasen Einfluss auf die Gezeiten haben, ist bekannt - aber haben sie auch Einfluss auf unsere Gesundheit?


Die Kraft des Mondes kennt man aus vielen Legenden und Mythen – und dass der Mond Einfluss auf die Natur hat, ist unbestritten. Aber wie sieht es mit seinem Einfluss auf Menschen aus?

Die Mondphasen
Die verschiedenen Lichtgestalten des Mondes, also zum Beispiel sichelförmig oder rund sind die Mondphasen. Diese entstehen durch die Kraft des Sonnenlichts. In ungefähr einem Monat, also von Neumond zu Neumond, kommen alle Phasen des Mondes vor: Vollmond, abnehmender Mond, Neumond und zunehmender Mond.

Was ist dran am Mond?
Der Mond hat Einfluss auf die Natur: Manche Meerestiere richten sich nach den Gezeiten, Mondholz, also bei Neumond geschlagenes Holz, soll härter und robuster als anderes Holz sein. Auch gibt es einen Aussaatkalender, der sich nach den Mondphasen richtet. Doch bei Wissenschaftlern ist es umstritten, ob sich diese Erkenntnisse auch auf den Menschen übertragen lassen. Während die Wissenschaftler uneinig sind, scheint der Durchschnittsdeutsche jedoch von der Kraft des Mondes überzeugt zu sein: Einer Umfrage zufolge sind 92 Prozent der Deutschen überzeugt, dass der Mond sich auf das Verhalten und die Gesundheit der Menschen auswirkt. Schon Hippokrates sah ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der Medizin und dem Mond und empfahl, keine Operationen durchzuführen, wenn der Mond das Tierkreiszeichen des Patienten durchquert. Verschiedene Untersuchungen konnten jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Mondphasen und dem Leben der Menschen feststellen.

Für alles die richtige Zeit
Bei Vollmond sollen deutlich mehr Babys zur Welt kommen, aber auch mehr Selbstmorde, Unfälle und Verbrechen passieren. Viele schlafen außerdem schlechter oder fangen bei Vollmond gar an zu schlafwandeln. Dem Volksmund nach soll man bei zunehmendem Mond angeblich mit Geldinvestitionen oder Hausbau anfangen, bei abnehmendem Mond dagegen die Haare schneiden, oder eine Diät anfangen – schließlich nimmt ja jetzt auch der Mond ab, warum also nicht auch man selbst?

Mond und Medizin
Bei abnehmendem Mond und Neumond soll man sich operieren lassen, also beispielsweise Geschwüre und Wucherungen entfernen. Nun ist außerdem der beste Zeitpunkt, um Krankheiten zu überkommen. Bei Neumond ist es besonders einfach, Laster und Süchte beenden. Jetzt ist also eine gute Zeit für einen Neuanfang. Bei zunehmendem Mond ist es sinnvoll, dem Körper etwas zuzufügen, zum Beispiel Vitamine oder Antibiotika. Bei Vollmond sollte man nie Operationen durchführen.

Mondphasen und Sternzeichen

Außerdem soll der Mond durch die verschiedenen Sternzeichen laufen und ihnen Impulse geben, jedes Sternzeichen steht dabei für eine bestimmte Körperregion, die in dieser Zeit be- oder entlastet werden sollte:

  • Widder: Kopf, Gehirn, Augen
  • Stier: Hals, Nacken, Ohren, Mandeln,
  • Zwillinge: Schulter, Arme, Bronchien
  • Krebs: Brust, Lunge, Leber, Magen
  • Löwe: Herz, Blut, Rücken
  • Jungfrau: Verdauungsorgane, Milz, Nerven
  • Waage: Niere, Blase, Hüfte
  • Skorpion: Prastata, Geschlechtsorgane, After
  • Schütze: Venen, Beine
  • Steinbock: Gelenke, Knoche, Knie, Haut
  • Wassermann: Venen, Unterschenkel
  • Fische: Füße, Zehen

Für eine exakte Analyse müssen also nicht nur die Mondphasen sondern auch die Tierkreisphasen berücksichtigt werden.