Monitor kalibrieren: So machen Sie es richtig

Das Monitor kalibrieren, besonders bei CRT-Bildschirmen ist oft nicht sehr einfach. Hier einige Vorschläge.


Man kann das Monitor kalibrieren in zwei Gruppen einteilen. Erstens, die geometrische Einstellungen und zweitens, die farblichen Einstellungen. Während bei ungeeigneten farblichen Einstellungen das Bild zwar nicht perfekt ist, aber immerhin noch gut erkennbar, kann es bei falschen geometrischen Einstellungen kaum sichtbar sein. Entweder ist das Bild dann nicht vollständig sichtbar oder es füllt nicht die komplette Bildfläche aus.

Die geometrischen Einstellungen
Die meist genutzte geometrische Einstellung ist die horizontale und vertikale Größe und Position. Beim Monitor kalibrieren beginnt man meist mit dieser Einstellung. Zuerst versucht man das Bild in der Mitte der Bildfläche zu zentrieren, danach vergrößert man das Bild stufenweise bis es fast die komplette anzeigbare Fläche des Monitors ausfüllt. In dieser Position sieht man rund um das Bild einen schmalen schwarzen Rand und kann jetzt zur Feinjustierung der geometrischen Form des Bildes übergehen. Diese Einstellungsmöglichkeiten trifft man häufig nur bei CRT-Monitoren (Röhrenmonitoren) an, die meisten LCD-Monitore benötigen diese Adjustierung nicht. Wichtige Adjustierungen sind die Neigung, der Trapezeffekt, Wölbung und Drehung des Bildes. Wenn man ein verzerrtes Bild am Bildschirm sieht, benötigt man Anfangs etwas Erfahrung um das Bild perfekt an die Bildschirmränder anzupassen. Während der obere und untere Bildschirmrand, fast immer geradlinig verläuft und kaum Anpassung benötigt, ist die Korrektur der Seitenränder manchmal relativ schwierig, besonders wenn die Seitenränder eine leichte Wellenform aufweisen. Gerade bei älteren CRT-Monitoren lassen sich diese auch oft nicht 100-Prozentig korrigieren. Bei LCD-Monitoren ist die Feinjustierung der geometrischen Form durch den digitalen Aufbau des Bildschirms nicht nötig, einzig die Schärfe des Bildes muss justiert werden.

Die farblichen Einstellungen
Beim Monitor kalibrieren sind die farblichen Einstellungen einfacher zu justieren. Die Haupteinstellungen hierbei sind Helligkeit und Kontrast, während man meist den Kontrast – zumindest bei CRT-Monitoren – auf das Maximum justiert, kann man die Helligkeit nach eigener Einschätzung dem Umgebungslicht anpassen. Die meisten Monitore verfügen auch über die Einstellung der Farbtemperatur, diese Einstellung lässt das Bild farblich entweder leicht rötlich, bei niedriger Farbtemperatur, ähnlich wie Glühbirnen- Licht, oder bei hohen Farbtemperaturen Leuchtstoffröhren-ähnlich kalibrieren. Manche Monitore verfügen auch noch über RGB-Farbeinstellung, hier kann man die Mischung von Rot, Grün und Blau verändern. Zu guter Letzt verfügen CRT-Monitore meist noch über eine Degauss Funktion, welche den Monitor entmagnetisiert. Diese verwendet man zum Monitor kalibrieren, wenn der Monitor Farbverläufe oder Stellenweise unechte Farben anzeigt.