Monokristallin in der Photovoltaik

Photovoltaik ist eine alternative Methode zur Herstellung von Energie. Eine Anlage kann aus den drei verschiedenen Zelltypen bestehen: monokristallin, polykristallin und amorph.


Um die Umwelt zu schützen und einen Klimawandel vorzubeugen, setzen sich immer mehr Staaten für alternative Stromerzeugungsmaßnahmen ein. Eine der umweltschonenden Methoden ist die Gewinnung von Energie bzw. von Strom aus der Sonnenenergie. Die so genannten Anlagen der Photovoltaik nehmen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in elektrische Energie um und leiten diese an den Verbraucher weiter. Die Hauptarbeit bei Photovoltaikanlagen übernehmen die Zellen. Hier unterscheidet man zwischen den drei Zelltypen monokristallin, polykristallin und amorph. Monokristallin ist eine Zellenart, die aus hochreinem Halbleitermaterial hergestellt wird.

Vorteile von Monokristallin
Zellen einer Photovoltaikanlage aus Monokristallin sind besonders effektiv, weil in solchen Solarzellen ein hoher Anteil an Silizium vorhanden ist. Das wirkt sich positiv auf das Erzeugnis der Solarzellen aus. Mit dieser Zellart kann mehr Solarenergie produziert werden. Deshalb empfehlen Experten, dass sich Hauseigentümer Photovoltaik mit Monokristallin auf ihrem Hausdach installieren sollten, wenn sie nur wenig Platz zur Verfügung haben. Es ist also nicht von der Größe der Photovoltaikanlage abhängig, wie viel Energie Sie später zur Verfügung stehen haben. Auch die Beschaffenheit und das Material entscheiden über den Wirkungsgrad und die Menge der Solarernte. Die Photovoltaikanlagen mit den dunkel blauen Zellen haben eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren. Die monokristallinen Zellen werden aus hochreinem Halbleitermaterial hergestellt. Dazu werden aus Siliziumschmelzen einkristalline Stäbe produziert, die für die Photovoltaik in dünne Scheiben vorgefertigt werden.

Nachteile von Monokristallin
Der einzige Nachteil von Photovoltaikanlagen mit Monokristallin ist, dass sie aufgrund des hohen Siliziumgehalts deutlich teurer sind als Anlagen mit polykristallin. Auch die aufwendige Herstellung spiegelt sich im Preis wieder. Obwohl die Kosten für diese Anlagen sehr hoch sind, werden sie aufgrund ihrer Effektivität dennoch am meisten hergestellt und verkauft. Die Anfrage nach Anlagen mit Monokristallin ist deshalb hoch, weil die hohe Solarernte geschätzt wird. Zudem gibt es noch keine anderen Zellen, die produktiver arbeiten. Bei der Herstellung von polykristallinen Anlagen entstehen direkt bei der Produktion so genannte Kristalldefekte, die einen geringen Wirkungsgrad zur Folge haben. Eine noch geringere Wirkung zeigen im Vergleich zum monokristallin die amorphen Zellen.