Montagsmaler spielen - eine Anleitung

Montagsmaler ist ein beliebtes Gesellschaftsspiel, welches man zwischendurch auf Kindergeburtstagen oder Partys spielen kann und das schnell organisiert ist.


In den 80er Jahren war Montagsmaler eine beliebte Fernsehshow mit Frank Elstner und später mit Siggi Harreis. Hier mussten Begriffe gemalt und von der eigenen Gruppe erraten werden. Dieses heitere Ratespiel eignet sich sowohl für gesellige Abende als auch für Partys und einfach mal für zwischendurch.

Vorbereitung
Entweder denken sich der Spielleiter oder die einzelnen Gruppen Begriffe aus, welche dann gezeichnet werden müssen. Hier sollten am besten Begriffe genommen werden, die sich aus zwei Wörtern zusammensetzen. Es darf gern etwas schwieriger sein, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass es möglich ist, sie darzustellen. Auf kleine Zettel wird dann jeweils ein Wort geschrieben. Geeignet sind Wörter, wie beispielsweise Notenbank, Beinschere, Meerbusen, Vogelnest, Fuchsschwanz oder Tischtennis. Sicherlich lässt sich die Reihe an Begriffen für Montagsmaler noch beliebig erweitern. Zum Zeichnen der Begriffe reichen einfache Blätter aus Papier aus, mindestens im DIN-A-4-Format, gerne auch größer. Es können jedoch auch fortschrittlichere Mittel verwendet werden, zum Beispiel ein Projektor, ein Whiteboard oder eine Tafel. Sind die technischen Voraussetzungen gegeben, kann sogar am PC oder Laptop gemalt werden, wenn zum Beispiel eine Projektion auf den Fernseher möglich ist. Sogenannte Grafiktabletts, mit denen das Zeichnen am PC erleichtert wird, sind im Handel erhältlich. So macht Montagsmaler spielen noch mehr Spaß.

Spielverlauf
Sobald die Mitspieler in zwei Gruppen aufgeteilt sind, kann es losgehen. Abwechselnd wird ein Spieler jedes Teams zum Zeichnen ausgewählt, sodass jeder einmal dran kommt. Der Spielleiter oder ein Mitspieler aus einer anderen Gruppe, zeigt dem Zeichner dann den ersten Begriff. Dieser darf nun anfangen, den Begriff zu zeichnen. Hat nur der Spielleiter die Begriffe aufgeschrieben, können alle Gruppen mitraten. Die Gruppe, die zuerst den Begriff errät, erhält einen Punkt. Jeder Zeichner hat zwei Minuten, in denen so viele Begriffe wie möglich richtig erraten werden sollen. Falls ein Begriff zu schwer sein sollte, kann einmal pro Runde ein neuer Begriff angefordert werden. Nach den zwei Minuten werden die erreichten Punkte dem Team gutgeschrieben und das andere Team ist an der Reihe. Wie viele Runden es gibt, hängt von der Begeisterung der Spieler ab, jedoch sollte eine Mindestanzahl vereinbart werden. Praktisch sind hier so viele Runden wie Mitspieler pro Gruppe vorhanden sind. Wer zum Schluss die höchste Punktzahl hat, gewinnt das Spiel Montagsmaler.