Mops aus dem Tierheim - das müssen Sie beachten

Auch ein Mops aus dem Tierheim ist ein wunderbarer vierbeiniger Freund, der Sie mit den rassetypischen Eigenheiten um den Finger wickeln wird.


Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, sich für einen Mops aus dem Tierheim zu entscheiden. So ist es nicht jedermanns Sache, sich einen Welpen ins Haus zu holen. Ein erwachsener Hund hat den Vorteil, bereits einen Teil der für Welpen typischen Lebhaftigkeit verloren zu haben. Hinzu kommt, dass ein Rassehund wie der Mops bei einem guten Züchter einen nicht unerheblichen Betrag kosten kann. Zumeist ist es jedoch der Tierschutzgedanke, der die Entscheidung für den Mops aus dem Tierheim beeinflusst und der Wunsch, diesem einen Hund wieder eine Familie zu geben.

Besonderheiten der Rasse
Der Mops gehört einer sehr alten Rasse an und seine Geschichte reicht zurück bis nach China. In Europa gehört er zu den Gesellschaftshunden und galt lange Zeit bei den Adligen als Statussymbol. Dem Mops selbst kann Hochmut nicht vorgeworfen werden. Er ist vom Charakter her ein sehr freundlicher, fröhlicher Hund, der eine enge Bindung an seinen Menschen entwickelt und zufrieden ist, solange er dessen Aufmerksamkeit hat. Wegen seiner verkürzten Schnauze und der eingedrückten Nase schnarcht er gewöhnlich recht laut. Auch im wachen Zustand können die Atemgeräusche durchaus erheblich sein. Die hervorquellenden Augen machen den Mops daneben anfällig für Augeninfektionen. Wer sich für einen Mops aus dem Tierheim entscheidet, muss diese Anfälligkeiten und die daraus resultierenden Tierarztkosten einkalkulieren.

Besonderheiten eines Tierheimhundes
Auch der Mops aus dem Tierheim bringt wie alle Hunde, die ihr Zuhause verloren haben, bereits eine Geschichte mit. Handelt es sich nicht gerade um ein Fundtier, kann man über die Tierheimmitarbeiter wertvolle Informationen erhalten. Es lohnt sich, genau nachzufragen. Auf jeden Fall sollte man dem Mops Zeit geben, in seiner neuen Familie anzukommen und ihn nicht gleich in den ersten Stunden mit fremden Besuchern zu überfordern. Gerade so menschenbezogene Hunde wie der Mops müssen den Verlust ihres alten Zuhauses erst verkraften und können eine Angst davor entwickeln, alleine zu sein. In den ersten Tagen ist es sinnvoll, den Mops aus dem Tierheim nicht alleine zu lassen. Da zudem noch eine Bindung fehlt, ist es ebenfalls ratsam, Spaziergänge anfänglich nur angeleint zu machen.