Moskitonetze – sinnvolles für den Sommer

Moskitonetze schützen vor ungewünschten Besuchern in der Nacht.


Unangenehme Mückenstiche, die die nächtliche Ruhe stören, lassen sich am besten durch Moskitonetze vermeiden. So werden nächtliche Störenfriede wie Mücken oder Fliegen garantiert effektiv vertrieben und man schützt sich gleichzeitig sogar noch vor ansteckenden Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden. Daher sind Moskitonetze gerade auf Fernreisen ein absolutes Muss. Doch worauf sollte man beim Kauf achten?

Welche Größe sollten die Maschen haben?
Die United Nations empfehlen eine Maschenweite von zwei Millimetern. So kann die Luft unter dem Mückennetz bei maximalem Schutz vor Insekten ausreichend zirkulieren. Beim Kauf eines Moskitonetzes sollte man sich daher unbedingt an diese Empfehlung halten, denn bei einer größeren Maschendichte besteht die Gefahr, dass Insekten trotzdem noch durch das Netz gelangen. Eine zu geringe Maschenweite dagegen, macht die Luft unter dem Netz stickig und warm.

Welches Material ist das Beste?
Moskitonetze werden sowohl aus natürlichen als auch künstlichen Stoffen hergestellt. Ein natürliches Moskitonetz hat jedoch einen entscheidenen Nachteil: die Luftzirkulation unter dem Netz wird gestört, daher wird es unter Baumwollnetzen schnell stickig. Darüber hinaus nehmen natürliche Stoffe auch eher Gerüche an und neigen beim Waschen zum Verfilzen. Polyesternetze hingegen lassen die Luft besser zirkulieren und werden auch durch Waschen wenig beeinträchtigt.

Welche Form ist die Richtige?
Wer ein gutes Moskitonetz kaufen will, sollte darauf achten, dass es groß genug für das Bett ist. Auf keinen Fall sollte das Netz am oder auf dem Körper liegen, was leicht passieren kann bei unruhigen Schläfern. Insekten können so zwar nicht durch das Netz gelangen, aber sie können durch die Maschen hindurchstechen. Obwohl das pyramidenförmige Netz einen romantischen Himmelbettcharakter hat, ist sein Schutz durch die diagonale Hängweise, die oftmals zu Kontakt mit dem Körper führt, in den meisten Fällen nicht ausreichend. Rechteckig geformte Netze hängen dagegen senkrecht von der Decke und bieten ein geringeres Risiko vor Körperkontakt. In jedem Falle sollten Moskitonetze über die Bettkanten gehen.

Imprägnierte oder unbehandelte Netze?
Mit Insektenschutz imprägnierte Netze bieten doppelten Schutz. Nicht nur schützt das Moskitonetz an sich vor Insektenstichen, der imprägnierte Stoff hält auch Insekten ab, falls es doch einmal zu Köperkontakt mit dem Netz kommt. Allerdings werden hierfür aggressive Chemikalien verwendet, die besonders für Allergiker problematisch sind. Außerdem müssen die Netze meist nach einigen Wäschen nachimprägniert werden. Gerade in nördlicheren Gefilden sind daher unbehandelte Mückennetze die bessere Lösung – vor allem, wenn man die richtige Größe gekauft hat.