Motivationstrainer: Ablauf der Ausbildung

Der Motivationstrainer schenkt neue Perspektiven in aussichtslosen Lebenslagen - doch vorher muss er eine Ausbildung durchlaufen. Lesen Sie hier, wie so etwas aussehen kann.


Einige Menschen haben die seltene, wertvolle Gabe, andere zu motivieren, wenn sie sich hoffnungslos fühlen und selbst keine Auswege mehr im Leben sehen. Sie haben die idealen Voraussetzungen zum Motivationstrainer, der heute mehr denn je nachgefragt wird. Einsatzgebiete findet er in Unternehmen, als Buchautor oder sogar als selbstständiger Berater, den die Betroffenen auf eigene Faust aufsuchen. Die Ausbildung ist jedoch nicht immer einheitlich, da es sich bislang nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung handelt.

Universitäre Ausbildung
Viele heutige Motivationstrainer haben eine psychologische Ausbildung hinter sich. Klassische Studiengänge sind beispielsweise Psychologie oder Wirtschaftspsychologie, auch Soziologie kann wertvolle Inhalte vermitteln. Gelegentlich trifft man auch Motivationstrainer an, die eine religiöse Vorbildung haben und ein Studium im Bereich der Weltreligionen abgeschlossen haben, die jedoch ebenfalls sehr viel mit der Psychologie zu tun haben. Einige Trainer stammen auch aus dem Bereich der Philosophie – sie können besonders fundiert über individuelle Gedanken eines jeden Klienten sprechen und Vergleiche zu anderen ziehen, die bereits ähnlich gedacht haben.

Seminare
Je mehr Qualifikationen ein Motivationstrainer vorweisen kann, desto mehr Vertrauen erweckt er auch bei seinen Kunden. Daher stützen sich viele praktizierende Trainer auf Seminare, die auf das Motivationstraining vorbereiten und Teilnehmer in das Berufsfeld einführen. Seminare gelten vor allem als Zusatzqualifikationen für Personen, die bereits eine anderweitige Ausbildung genossen haben und sich vor allem auf die Motivation von Personen aus ihrem Tätigkeitsfeld konzentrieren wollen. Einige Seminare sind auch sehr umfassend gestaltet und eignen sich dafür, eine Grundbildung zu vermitteln, mit der man auch ohne vorherige Erfahrung in die Betätigung einsteigen kann.

Praktische Ausbildung
Einrichtungen, wie das psychologische Management-Institut, bieten auch Ausbildungen an, die gezielt auf die Arbeit als Motivationstrainer vorbereiten. Es handelt sich dabei nicht um eine Ausbildung mit anerkanntem Abschluss, sondern um einen Weg, den man freiwillig gehen kann, um für den Wunschberuf im Motivationstraining eine handfeste Grundlage vorweisen zu können. Die Möglichkeiten nach einer solchen Ausbildung sind vielfältig. Man kann sich damit selbstständig machen oder sich beispielsweise in einem Unternehmen als psychologischer Betreuer bewerben, wenn man andere Voraussetzungen für die Stelle erfüllt. Nach einer solchen Ausbildung hat man fundiertes, breit gefächertes Wissen erworben, das vielseitig einsetzbar ist.