Motivationstraining: Mentalstrategien und Übungen

Mit dem richtigen Motivationstraining gelangt jeder schneller zu seinem Ziel.


Kein Anreiz und kein Spaß? Vielen Leuten fehlt es an Antrieb, Freude und Selbstüberzeugung um ständig 100 Prozent im Beruf, Sport oder in der Schule zu geben. Man findet keine Motivation um sich voll und ganz auf seine Ziele zu konzentrieren. Doch eine Lösung könnte ein Motivationstraining bringen. Hierbei werden verschiedene Mentalstrategien und Übungen genutzt um Motivation und Erfolg zu steigern, aber auch um Blockaden zu überwinden die der Leistungsfähigkeit im Weg stehen. Dies wird häufig auf Seminaren oder durch einen Coach praktiziert. Es gibt sogar schon einige bekannte Motivationstrainer wie zum Beispiel Jürgen Höller oder Anthony Robbins. Motivationstraining findet – wie man sich gut vorstellen kann – hauptsächlich auf der mentalen Basis statt und ist zudem eine Stütze um selbst den richtigen Anreiz zu finden. Man kann es sich als eine Art Hilfestellung vorstellen, um zu einer gewissen Selbsterkenntnis zu gelangen.

Macht der Emotionen und Wahrnehmung
Jeder Mensch ist anders. Daher hat auch jeder Mensch eine andere Wahrnehmung und unterschiedlich ausgeprägte Emotionen. Deswegen sollte ein Motivationstraining auf jede Person individuell angepasst sein. Für Jeden muss also auch die Motivation anders sein, also der Antrieb seine Ziele zu realisieren. Zudem muss man beachten, dass ein Mensch nicht einfach so funktioniert wie eine Maschine. Gefühle müssen unbedingt im Vordergrund stehen, da es sonst an einer gewissen Harmonie und Ausgeglichenheit fehlt. Es ist also zu beachten, dass man selbst immer zufrieden mit sich ist und man Freude am Motivationstraining hat.

Visualisierung zur Motivation
„Visualisieren“ ist ein Fachausdruck im Bereich des Motivationstrainings. Es bedeutet, sich ein bevorstehendes Ereignis genau vorzustellen, beziehungsweise vor Augen zu halten. Diese Technik gehört zu den Mentalstrategien. Wenn man sich beispielsweise die Schwimmer bei Olympia anschaut, fällt einem auf, dass jeder noch einige Übungen vor dem Startschuss macht und dabei meistens hochkonzentriert ins Wasser starrt. Hierbei stellen sie sich den Ablauf des Rennens ganz genau vor und wie sie als schnellster ankommen und Gold gewinnen. Dadurch entsteht ein Zustand der absoluten Fokussierung, der häufig den sogenannten Tunnelblick zur Folge hat. Man blendet also alles andere für einen Moment aus und konzentriert sich nur auf ein einziges Ziel. Zwar ist diese Technik im Bereich des Sports sehr effektiv, doch ist es nahezu unmöglich, diese auf den Beruf oder den Alltag anzuwenden. Es ist jedenfalls schwer, sich den ganzen Ablauf des Arbeitstages vor Augen zu halten und durchgehend fokussiert zu bleiben.

Die richtige Entspannung kann Wunder bewirken
Oft ist man einfach nicht motiviert, weil man entweder angespannt, gestresst oder einfach nicht richtig erholt ist. Eine einfache Übung des Motivationstrainings ist daher, eine halbe Stunde komplett zu entspannen. Man setzt oder legt sich bequem hin, hört dabei beruhigende Musik und lässt alle Muskeln, Sehnen und Bänder entspannen. Der ganze Körper muss vollkommen locker sein. Außerdem sollte man für einen Moment alle Probleme und Blockaden vergessen, was sehr häufig das schwierigste bei dieser Übung ist. Jedoch kann man einen Zustand der absoluten Entspannung nur erreichen, wenn man frei von allen Zwängen und Problemen ist. Es ist wichtig zu erkennen, dass man sich nicht jeden Tag totarbeiten kann. Daher sollte die eigene Zielsetzung nicht zu hoch gestochen sein. Man sollte trotzdem versuchen, sich immer auf sein Ziel zu konzentrieren und nie aufhören sich selbst anzutreiben. Der Erfolg des Motivationstrainings hängt allein von der eigenen Selbstüberzeugung und Stärke ab.