Motivationstraining

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr kennen wir alle. Wer sich vorgenommen hat mehr Sport zu treiben, der kann sich mit einem speziellen Motivationstraining innerhalb von sechs Wochen eine neue Grundeinstellung im Gehirn erarbeiten


Sportlicher, aktiver und gesünder leben, diese guten Vorsätze durchzuhalten, fällt schwer. Mit den Tricks der Profisportler können das auch Normalbürger. Mehr als 80 Prozent der Deutschen wollen mehr Sport treiben. Doch nur 15 Prozent gelingt es, sich mindestens eine Stunde pro Woche zu bewegen. Mehr als 30 Prozent wollen mindestens fünf Kilo abnehmen. 82 Prozent von ihnen haben bereits erfolglose Diäten hinter sich.

 

Der Wille entscheidet über Sieg oder Niederlage

Gute Vorsätze sind schnell gefasst, sie auch zu verwirklichen steht auf einem anderen Blatt. Weltklassesportler wie Michael Jordan oder Carl Lewis engagieren deshalb Mentaltrainer und nutzen spezielles Motivationstraining. Der Grundgedanke ist, dass man einen gesunden Lebensstil bewusst lernen kann. Nach Erkenntnissen der Hirnforschung dauert es sechs Wochen, bis eine neue Gewohnheit im Gehirn fest verankert ist, bis zum Beispiel die regelmäßigen Joggingrunden im Park selbstverständlich geworden sind. Das heißt, man kann sich eine gute Gewohnheit gezielt antrainieren und eine Schlechte verlernen, wenn man sechs Wochen investiert. Veränderungen beginnen im Kopf, deshalb benötigt jede Veränderung des Verhaltensmusters ein mentales Begleitprogramm. Es steigert die Chancen maximal, seine Ziele zu erreichen. Topkondition und perfekte Technik sind für Profisportler nur die eine Seite der Medaille. Über Sieg und Niederlage entscheidet der absolute Wille, der Beste zu sein. Diesen festen Willen trainieren Sieger genauso intensiv wie ihren Körper.

 

Durchhalten und am Ball bleiben
In dieser Zeitspanne muss man mithilfe von Motivationstraining am Ball bleiben. Danach hat sich die Gewohnheit im Unterbewusstsein fest verankert und gehört zum täglichen Leben. Egal, ob man gesundes Verhalten fest in den Alltag integrieren möchte, wie zum Beispiel dreimal pro Woche joggen, statt dem Aufzug die Treppe nehmen oder ob man schlechte Angewohnheiten wie den Konsum von Zigaretten und Alkohol loswerden möchte. Man muss es schaffen, eineinhalb Monate durchzuhalten, bis der neue Lebensstil selbstverständlich geworden ist. Danach ist dieses Verhaltensmuster so in Fleisch und Blut übergegangen, dass man sich direkt unwohl fühlt, wenn man einmal nicht joggen gehen konnte oder dass man sich gar nicht mehr erinnern kann, wie es war, als man noch mit dem Aufzug in den fünften Stock gefahren ist.