Motordeckel - Reinigungshinweise

Wer sein Motorrad wirklich liebt und es regelmäßig verwendet, muss wohl oder übel ein paar mal im Jahr zum Putzlappen greifen und für eine saubere Maschine sorgen.


Es gibt Stellen am Bike, die lassen sich ganz leicht reinigen. Nicht aber der Motordeckel. Jeglicher Smok der Großstadt hat sich auf diesen versammelt. Mit normalen Spülmitteln bekommt man diesen nicht wieder ab. Deswegen sollte man zu härteren Mitteln greifen. Wenn alle Stricke reißen, lässt sich der Gang zum Profi auch nicht mehr vermeiden. Dann muss eine Sandstrahlung herhalten. Aber bevor man diese teure Variante wählt, darf man ausprobieren, ob es nicht doch einenanderen Weg gibt, den Schmutz zu entfernen.

Schritt 1: Motordeckel ausbauen
Bevor man mit irgendwelchen Flüssigkeiten auf dem Motordeckel experimentiert, sollte man diesen abschrauben. Zum Schutz des Motors. Wenn dieser mit Alkohol in Verbindung kommt, kann für nichts mehr garantiert werden. In der Regel müssen nur die vier Torx-Schrauben abgemacht werden und schon fällt der Motordeckel zu Boden. Danach kann man beginnen, diesen zu reinigen.

Schritt 2: Putzmittel Saison
Reinigt man das erste Mal seinen Motordeckel, ist es fraglich, welche Mittel wirklich helfen. Es kommt auch immer darauf an, um welchen Schmutz es sich handelt. Hat sich dieser schon tief in das Material eingebrannt, kann man als Laie fast gar nichts mehr machen. Zuerst wird der Grundschmutz entfernt. Dafür verwendet man am besten einen Universalreiniger. Danach wird noch eine Menge Schmutz übrig bleiben. Dieser lässt sich eventuell mit Brennspiritus weg schrubben. Auch hier gibt es keine Garantie für einen Erfolg. Wie gesagt, kommt es immer darauf an, wie tief alles sitzt. Alternativ dazu kann man auch andere Mittel und Alkohol verwenden. Im Motorradladen gibt es auch spezielle Markenreiniger, die dabei helfen sollten.

Die Alternative: Backofenreiniger
Wenn es ganz hart kommt, sollte man bei Mutti nachfragen. Die borgt einem sicher den Backofenreiniger. Solch ein Mittel kann manchmal Wunder bewirken. Wenn mit einem Wisch, der ganze Schmutz auf einmal weg ist, hat sich die Prozedur wirklich ausbezahlt. Sollte das alles nichts bringen, hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man lässt den Schmutz sein oder man geht zu einem Profi. Mit einer Sandstrahlung sollte der meiste Dreck verschwinden. Danach wird noch ein Schutzlack aufgetragen und der Motordeckel glänzt wie am ersten Tag.