Motorrad Navigator – Tipps zu Kauf und Einbau

Für Motorradfreunde wird der heute schier unentbehrliche Motorrad Navigator Hersteller-abhängig angeboten


Für jede Art Ausflügen in die Natur gibt es heute wirkungsvolle Navigationsgeräte, zu denen auch der Motorrad Navigator zählt. Solche GPS-gebundenen Geräte sind bei Ausflügen in die Umgebung – und darüber hinaus – ein geschätztes Hilfsmittel. Kernstück des vom Hersteller BMW angebotenen Geräts ist ein 4,3 Zoll großes Display. Der berührungsempfindliche Monitor mit einer Diagonalen von 10,92 Zentimetern soll selbst mit dicken Winterhandschuhen bedienbar bleiben. Zusätzlich finden sich an der linken Gehäuseseite mechanische Tasten für häufig benutzte Einstellungen. Kartenmaterial von 40 Ländern West- und Osteuropas sind bereits im Speicher des Motorrad Navigators hinterlegt. 1,5 Millionen so genannter Pointe of Interests (POI), also Orte von Interesse, stehen dem Fahrer auf Knopfdruck zur Verfügung. Den Weg zur nächsten Tankstelle oder zum Restaurant liefert das Gerät ebenso auf Knopfdruck wie die schnellste Route zur Werkstatt.

Der Motorrad Navigator ermöglicht die Routenvorbereitung am heimischen PC
Bei der Routenplanung kommt bei diesem Gerät eine neue Kartenvorschau von Garmin zum Einsatz. Diese zeigt drei unterschiedliche, farblich voneinander abgesetzte Streckenvarianten. Ein Klick auf die Lieblingsroute genügt und die Zielführung beginnt. Auf Wunsch zeichnet das Gerät auch die gefahrene Strecke auf. Diese lässt sich dann am heimischen PC, etwa mit dem Programm Google Earth, in Ruhe aufarbeiten. Der Motorrad Navigator arbeitet nach dem einem einheitlichen Schema: Gerät empfängt GPS-Signale und speichert die aktuellen Positionsdaten je nach Festlegung im Sekunden- oder Minutentakt ab. Diese Fähigkeiten macht es zu universalen Wegbegleitern bei diversen Outdoor-Einsätzen, wobei die zurückgelegte Strecke aufgezeichnet wird.

Der Motorrad Navigator hat zahlreiche Zusatzfunktionen
Dank Bluetooth-Funk liefert der Motorrad Navigator auch Informationen in entsprechend ausgestattete Helme. Alternativ lässt sich eine Kabelverbindung vom Navigationsgerät in den Helm verlegen. In beiden Fällen vermeldet eine Computerstimme Abbiegevorgänge und nennt Straßen bei ihrem vollständigen Namen. Statt: "Biegen Sie rechts ab" heißt es dann "Biegen Sie rechts ab in die Kölnerstraße". Zusätzlich können kompatible Mobiltelefone an den Motorrad Navigator über Bluetooth andocken. Der Name und die Nummer des Anrufers erscheinen dann auf dem-Display des Motorrad Navigators. Ein Klick darauf genügt, um während der Fahrt das Gespräch anzunehmen. Den Einbau eines solchen doch nicht unkomplizierten Gerätes überlässt der Motorrad-Besitzer im Regelfall seiner Fachwerkstatt. Für den Do-it-yourself-Freak gibt es Anleitungen.