Im Winter, wenn es kalt wird, gehört das Bike in die Garage und auch die Motorradbatterien müssen ausgebaut werden.
Jede Motorradsaison geht irgendwann zu Ende. Bevor der kalte Winter kommt, sollte man das Motorrad an einen sicheren Ort bringen. Dort wo es schön warm und trocken ist. Nicht nur das Bike benötigt einen guten Platz, sondern auch Motorradbatterien. Auf keinen Fall sollte man vergessen, diese auszubauen. Tut man dies nicht, darf man im nächsten Jahr garantiert eine neue kaufen. Der Ausbau der Motorradbatterie ist nicht schwer. Ein paar Handgriffe und schon ist sie draußen.
Die richtige Lagerung der Motorradbatterien
- Wie auch das Motorrad, benötigt die Batterie einen trockenen Platz im warmen. Zu warm sollte es auch wieder nicht sein. Dadurch beschleunigt man nur den Entladungsprozess. Das wiederum kostet eine Menge Strom, wenn man sie häufiger aufladen muss als nötig. Der wohl beste Ort für die Batterie ist eine Garage. Man legt die Motorradbatterie am besten auf eine Kunststofffolie. Falls etwas Flüssigkeit daneben geht, wird diese von der Folie aufgenommen. In manchen Fällen ist ein Ausbau gar nicht nötig. Manchmal reicht es auch, wenn man die Batterie einfach nur abklemmt. Jeder Motorradfreak regelt dies auf seine eigene Art und Weise. Irgendwann hat man den Dreh raus und man weiß schon automatisch, wo man welche Teile zum Überwintern hinschickt.
Motorradbatterien auch im Winter überprüfen
- Den größten Fehler, den man machen kann, ist, die Batterie bis zum nächsten Frühjahr zu ignorieren. Es macht auf jeden Fall Sinn, wenn man alle paar Wochen den Pegelstand überprüft und diesen im Fall der Fälle nachfüllt. Dazu verwendet man aber keine Batteriesäure, sondern destilliertes Wasser. Handelt es sich um eine Batterie, die nicht wartungsfrei ist, müssen über den Winter auch die Verschlussstopfen der Kammern entfernt werden. Dieser Vorgang ist lebenswichtig, da sich während des Ladens starke Gase bilden, die bei einer verschlossenen Batterie zu Explosionen führen können. Motorradbatterien entladen sich regelmäßig ganz von alleine. Das bedeutet im Klartext, dass man diese immer wieder aufladen muss. Es gibt aber mittlerweile Geräte, die diese Aufgabe für einem übernehmen. Man schließt die Batterie im Herbst daran an und das Ladegerät lädt automatisch, wenn die Batterie leer ist. An solch einem Gerät können die Motorradbatterien den ganzen Winter lang angeschossen bleiben.