Motorradgarage - Tipps für den Kauf

Bei der Anschaffung einer Motorradgarage sind neben Budget und verfügbarem Platz auch Nutzwert, Komfort und Sicherheitsaspekte der unterschiedlichen Typen entscheidend.


Die Angebote für Motorradgaragen reichen von kostengünstigen, zeltähnlichen Aus- führungen bis zur vollwertigen Festgarage. Für alle Modelle gelten einige gemeinsame Mindestvoraussetzungen: Die Motorradgarage muss natürlich aus witterungs- beständigem Material bestehen, sie sollte das Motorrad ausreichend gegen unbefugten Zugriff schützen und optimalerweise Platz für gelegentlich benötigtes Zubehör wie Werkzeug, Ölkanister und Ähnliches bieten.

Sparlösung: Die Faltgarage
Hierbei handelt es sich im Prinzip um eine klappbare Plane aus Polyester oder kunststoffbeschichtetem Textilgewebe, die auf Bügel gespannt und am Boden verankert wird. Vorteile sind neben den relativ geringen Anschaffungskosten, geringer Platzbedarf, einfacher Aufbau und schnelle Versetzbarkeit. Außerdem kann das Motorrad auch im betriebswarmen Zustand darunter geparkt werden. Allerdings bietet eine Faltgarage lediglich den notwendigsten Schutz gegen Witterungseinflüsse.

Universell einsetzbar: Die Klappbox
Bei dieser platzsparenden Garagenform lassen sich Dach und Seitenwände ganz oder teilweise nach oben oder zur Seite klappen. Das ermöglicht einfaches Ein- und Ausparken sowie einen guten Zugang zum Motorrad für Wartungsarbeiten. Als starre Konstruktion aus Kunststoff, Holz oder Metall lässt sie sich besser sichern, als eine Faltgarage und kann je nach Größe zum Beispiel gleichzeitig auch zur Unterbringung von Gartengeräten dienen. Das Aufklappen des Dachs wird meist durch Gasdruckfedern unterstützt. Es gibt außerdem Aus- führungen, bei denen Fronttür und Dach, nach dem Prinzip eines Sektionaltores, nach hinten aufgeschoben werden.

Luxusausführung: Die Festgarage
Eine solche Garage bietet den größten Komfort und Schutz für das Motorrad. Sie entspricht einer vollwertigen Autogarage in kleinerem Maßstab und kann mit allen vergleichbaren Extras ausgerüstet werden: Von Schwing- oder Sektionaltor mit Sicherheitsschloss, elektrischem Torantrieb mit Funkfernbedienung über verschiedene Dachformen und Oberflächen- materialien bis zur Alarmanlage, sind den Ausstattungswünschen kaum Grenzen gesetzt – von den finanziellen abgesehen, denn soviel Komfort und Sicherheit hat natürlich seinen Preis. Jedoch bietet eine derartige, fest aufgebaute Motorradgarage den höchsten Nutzwert und die besten Voraus- setzungen zum Werterhalt des Motorrads und seiner Bauteile. Vollisolierung gegen Frost und Elektroanschluss für ein Ladegerät ermöglichen komfortables Überwintern der Batterie. Volle Stehhöhe und Innen- beleuchtung erleichtern Wartungsarbeiten. Ein weiterer Vorteil: Versicherungsbeiträge können durch eine Unterbringung des Bikes, in einer sicher verschließbaren Motorradgarage, gesenkt werden.