Motorradjeans - Kauftipps

Es gibt für Motorradjeans einige erprobte Kauftipps von Bikern, von deren Erfahrungen man ruhig profitieren sollte.


Motorradfahren bringt neben Spaß und neuen Freunden im Falle eines Sturzes auch ganz andere Nebeneffekte: Blaue Flecken, Knochenbrüche und manch anderes, was noch viel schlimmer sein kann. Damit sei ganz klar gesagt: Motorradfahren ist etwas für Erwachsene – und diejenigen, die die Lederkombi ablehnen, sind alt genug, um allein schon aus Vernunftsgründen darauf zu achten, dass sie mindestens eine spezielle und damit vor Verletzungen schützende Motorradjeans tragen, bevor sie sich in den Sattel schwingen und losbrausen.

Viele Biker setzen nicht auf Sicherheit bei ihrer Bekleidung.
Jedes Jahr das gleiche Bild: Kaum sind die ersten warmen Tage da, sieht man sie überall: Motorradfahrer und Mopedfahrer, die auf ihren Maschinen neben einem Helm gerade mal ein paar Turnschuhe, ein T-Shirt und eine ganz normale Jeans tragen. Es ist in Ordnung, wenn man mit der Mode geht, aber ein solches Verhalten grenzt schon an Leichtsinn, zumal es mittlerweile für alle Ledermuffel genügend und vor allem gute Alternativen im Bereich der Motorradjeans gibt.

Alternative zur Lederkombi: Beim Kauf der Motorradjeans auf lebenswichtige Details achten.
Die Jeans müssen absolut gut und faltenfrei sitzen, sodass sich der Biker in jeder Position darin wohlfühlt. Man muss mit einer höheren Ausgabe rechnen, aber Sicherheit hat nun einmal ihren Preis und das gilt ebenso für qualitativ hochwertige Motorradbekleidung. Spätestens bei einem schweren Sturz zahlt sich der Kaufpreis aus. Die normalen Jeans bieten nicht den geringsten Schutz gegen Verletzungen, wobei jeder weiß, dass auch Prellungen und Schürfwunden höllisch schmerzen können. Um auch die Unbelehrbaren auf die sichere Seite zu ziehen, entwickelte die Bekleidungsindustrie für Motorradfahrer spezielle Motorradjeans, die dadurch punkten, dass sie mit Protektoren und Aramid-Fasern versehen sind und trotzdem so gut aussehen, dass man mit ihnen durchaus die nächste Altstadtkneipe ansteuern kann. Es gilt ganz klar: Keiner der Ledermuffel darf es alternativ an einer guten Motorradjeans fehlen lassen! Nur noch einmal zum besseren Verständnis: Die Aramid-Fasern der Motorradjeans können lebensrettend sein, denn sie zeichnen sich durch Beständigkeit gegen Gefahren aus, die bei jedem Sturz auftreten können: Hitze, Säure, Laugen, schlagartige Aufprallkräfte und Materialbruch. Die Fasern schmelzen zudem nicht im Falle von Feuer, sondern verkokeln langsam ab 400 Grad Celsius! Das bringt einen unter Umständen lebenswichtigen Zeitpuffer. All dies sind wichtige Voraussetzungen einer Motorradjeans, die bei einem Unfall lebensrettend sein können.