Muskelfaserriss - eine Sportverletzung

Ein Muskelfaserriss kann unglaublich schmerzhaft sein. Er ist eine häufige Sportverletzung.


Am häufigsten zieht man sich einen Muskelfaseriss in der Freizeit, besonders beim Sport zu. Deswegen handelt es sich hier auch um eine typische Sportverletzung. Denn wenn der Muskel durch eine rückartige Bewegung überlastet wird, kann es zum Riss der Muskelfaser kommen. Im Extremfall wird der Muskel sogar im Zuge der Überdehnung komplett durchtrennt. Da meist auch die Nerven in unmittelbarer Nähe betroffen sind, ist eine solche Verletzung auch sehr schmerzhaft. In den meisten Fällen muss der Betroffene auch erst einmal zu Untersuchung ins Krankenhaus.

 

Muskelfaserriss: Maßnahmen zur Prävention
Durch richtiges Verhalten kann ein Sportler einige Präventivmaßnahmen ergreifen, um dem Muskelfaserriss vorzubeugen. Denn sowohl die Ermüdung der Muskeln als auch eine Überlastung des Muskels mangels ausreichenden Trainings stellen Risikofaktoren dar. Deshalb sollte man sowohl nach dem Training als auch zwischen den einzelnen Einheiten für ausreichend Ruhe und Entlastung des Muskels sorgen. Beim Training selbst gilt es ruckartige Bewegungen so gut wie möglich zu vermeiden. Plötzliches Bremsen und Anhalten, wie es für viele Sportarten typisch ist, können einen Muskelfaseriss provozieren. Auch schnelle Beschleunigung, wie z.B. bei einem Tempogegenstoß im Handball beinhalten ungünstige Reizungen für den Laufmuskel.

 

Sportverletzung vermeiden
Generell kann jede Sportart, bei der es zu einer kurzfristigen, rapiden Belastung des Muskels kommt, einen solchen Riss erzeugen. Tritt die maximale Kontraktion des Muskels ein, ist er nicht mehr in der Lage die mechanischen Kräfte, die auf ihn einwirken, abzufangen.