Muskelkater verhindern - so gelingt das Training ohne Folgen

Bei sportlichen Aktivitäten kommt es häufig zu dem sogenannten Muskelkater, besonders wenn den Muskeln zu viel oder Ungewohntes zugemutet wird.


Die beanspruchte Muskulatur ist beim Muskelkater besonders druckempfindlich und erschöpft. Die Wissenschaft ist geteilter Meinung über das Entstehen des Phänomens Muskelkater. Eine Theorie besagt, dass es bei länger andauernder Muskelarbeit zu einer Sauerstoffunterversorgung kommen kann. Dadurch reichert sich im Muskel die Milchsäure an und der Muskelkater entsteht. Wenn der Muskel sich wieder erholt, sorgt der Sauerstoff im Blut für einen Abbau der Milchsäure und demnach lässt der Schmerz nach. Die moderne Wissenschaft jedoch behauptet, dass bei unkoordinierter Muskelarbeit oder bei ungewohnten Bewegungen Mikroverletzungen der Muskelfasern entstehen. Am häufigsten geschieht dies, wenn der arbeitende Muskel durch äußere Kräfte gedehnt wird. Durch diese Mikroverletzungen tritt Wasser ein und nach einigen Tagen kommt es dann zum Anschwellen und Dehnen der Muskelfaser. Damit der Muskelkater schnellstmöglich abklingt, sollte man für die folgenden Tage auf sportliche Aktivitäten verzichten, beziehungsweise den betreffenden Muskel schonen. Durch warme Bäder wird der Muskel besser durchblutet und kann daher den Heilprozess beschleunigen. Während der Schmerz am abklingen ist können Massagen und ein passives Dehnen helfen. Um Muskelkater verhindern zu wollen, kann man diesem auch präventiv entgegen wirken.

Vorbeugen von Muskelkater
Wer Muskelkater verhindern möchte, sollte folgende wichtige Hinweise zur Prävention beachten. Durch regelmäßiges Training und durch die Gewöhnung an bestimmte Bewegungsabläufe kann die Überlastung einzelner Muskelfaser verhindert werden. Man sollte jedoch bei ungewohnten Bewegungen darauf achten, dass die Belastung nicht zu groß ist. Durch eine gezielte Aufwärmung und durch das schrittweise steigern der Trainingsintensität, kann Muskelschmerzen vorgebeugt werden.

Muskelkater verhindern durch die richtige Ernährung
Auch die Ernährung spielt bei dieser Thematik eine große Rolle. Durch das Aufnehmen von Calcium und Magnesium kommt es zur optimalen Muskelfunktion. Diese Mineralstoffe müssen durch die Nahrung aufgenommen werden. Ist dies jedoch nicht gewährleistet kommt es zu Krampf- und Muskelkateranfälligkeiten. Der wichtigste Calciumlieferant ist Milch beziehungsweise Milchprodukte. Aber auch durch ein geeignetes Mineralwasser ist der Calcium- und Magnesiumhaushalt abgedeckt und man kann somit Muskelkater verhindern. Demnach ist eine ausgewogene und mineralstoffreiche Ernährung von höchster Bedeutung um Muskelkater vorzubeugen.