Mutismus: Ursachen, Behandlung, Folgen

Kommunikationsstörungen, Sozialphobien und Depressionen sind die Folgen des selektiven und totalen Mutismus.


Der Mutismus ist eine Kommunikationsstörung, bei der Defekte in den Sprechorganen sowie Hörorganen bestehen. Mehrheitlich tritt diese Krankheit bei einer Sozialphobie auf, die unter anderem mit starken Depressionen verbunden ist. In der Regel wird die Krankheit durch eine genetische Disposition ausgelöst, die oftmals mit einem Trauma oder einer psychiatrischen Erkrankung versehen ist. Die meisten Störungen, die bei einem Mutismus ausgelöst werden, sind Gehemmtheit, Sozialangst, Ängste und starke Depressionen. Meist unterscheidet sich diese Krankheit zwischen dem selektiven und dem elektiven Mutismus. Bei beiden Varianten werden sprachliche Mängel gezeigt, die bis hin zur völligen Stille führen können. Gerade in undefinierbaren Situationen können diese Faktoren eine große Rolle spielen. Schließlich ist der selektive Mutismus mit einigen psychologischen Hintergründen versehen, die durch die Familie oder durch die Umgebung entstehen können. Im Mittelpunkt steht die Familie und das Umfeld, in der der Patient aufgewachsen ist.

Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen?
Die Störungen bei dieser Krankheit können durch eine sprachliche und eine psychotherapeutische Therapie behandelt werden. Mutistische Jugendliche und Erwachsene kann die Erweiterung mit einer pharmakologischen Behandlung helfen, meistens findet diese in Form einer Einnahme von Antidepressiva statt, die Symptome der Krankheit zu lindern. Die mutismusspezifischen Behandlungen werden stationär, aber auch ambulant gestellt. Welche Behandlungen zu einem Erfolg führen, hängt von dem Typen des Mutismus ab. Positive Fähigkeiten und eine Linderung der Symptome werden bei einer solchen Behandlung in den Vordergrund gestellt.

Folgen der Kommunikationsstörung
Die gesamte Entwicklung des mutistischen Verhaltens tragen Folgen in der Persönlichkeitsentwicklung des Patienten mit sich. Ob diese in der sprachlichen, kognitiven oder sogar sozialen Ebene liegen, spielt keine Rolle. Die Entwicklung des Menschen kann beeinträchtigt werden, in dem die Ich-Identität und das Selbstbewusstsein des Menschen leidet. Lernbehinderungen und Hyperaktivität sind einige der Anzeichen, die bei einem Mutismus bei Kindern ausgelöst werden. Meistens werden die Patienten als schüchtern und lustlos bezeichnet. Daher müssen die Knoten, die im Umfeld bei der Familie und den engen Verwandten des Patienten liegen, gelöst werden, um die Folgen des Mutismus zu verhindern. Die Kommunikation und die Interaktion mit anderen Menschen kann ebenfalls sehr stark leiden und zum kompletten Schweigen des Patienten führen. Die Integration in die Gesellschaft und die sozialen Kontakte stehen dabei stark im Hintergrund.