Nachtcreme: Unterstützung der Regenerierung

Nachts arbeitet die Haut besonders aktiv, besonders um Zellschäden zu reparieren und neue Hautzellen zu bilden. Eine spezielle Nachtcreme wirkt unterstützend.


Eine Tagescreme ist für die meisten selbstverständlich. Nachdem man sich gewaschen hat und bevor man sein Make-up aufträgt, wird erstmal eine Feuchtigkeitslotion in die Haut massiert. So ist sie optimal mit Nährstoffen versorgt und vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne geschützt.
Nur wenige wissen jedoch, dass die Haut auch nachts Unterstützung in Form einer speziellen Nachtcreme benötigt.

Nächtliches Reparaturprogramm
Wenn wir schlafen, arbeitet unsere Haut auf Hochtouren. In der Haut wird das Waschtumshormon HGH (Human growth hormone) verstärkt ausgeschüttet, sodass die Zellteilung viel schneller vorangetrieben wird als tagsüber. Die Hautzellen teilen sich während der Nachtruhe etwa achtmal schneller als am Tag. Die oberste Hornschicht erneuert sich und die neuen Epithelzellen werden produziert. Zudem kommt auch der Regeneration geschädigter Zellen eine hohe Bedeutung zu: Zellschäden, die etwa durch zu langes Sonnenbaden verursacht wurden, werden repariert. Auch die Reserven aus straffendem Kollagen, Elastin und Antioxidantien werden wieder aufgefüllt. Da unsere Haut nachts viel weniger potentiell schädigenden Einflüssen ausgesetzt ist, kann sie sich stärker auf Reparatur- und Erneuerungsprozesse konzentrieren.

Wertvolle Inhaltsstoffe für reichhaltige Pflege
Unseren Hautstoffwechsel können wir mit den geeigneten Produkten gezielt unterstützen. Eine gute Nachtcreme sollte sowohl ausgleichende als auch regenerationsunterstützende Ingredenzien besitzen. Dazu gehören beispielsweise Spurenelemente, natürliche Öle, Fettsäuren und Vitamine. Besonders die Vitamine A und E sollten enthalten sein. Letzteres ist zur Abwehr freier radikaler wichtig.

Nachtcreme auch für den Tag?
Oft taucht die Frage auf, was denn nun genau der Unterschied zwischen einer Tages- und einer Nachtcreme ist. Diese ist relativ leicht zu beantworten. Während eine Creme für den Tag so konzipiert ist, dass sie die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen bewahrt, dazu gehört unter anderem der intergrierte UV-Schutz, hat eine Nachtcreme einen starken Pflegecharakter. Besonders im Winter kommt einem der hohe Fettgehalt einer Nachtcreme zugute. Da die Kälte die Haut stark austrocknet, genügt eine normale Tagescreme in den meisten Fällen nicht. Tagescreme basiert auf Wasser, während die meisten Nachtcreme auf Ölbasis arbeiten.

Nachtcreme wirklich nötig?
Menschen mit normaler Haut benötigen im Grunde keine spezielle Nachtcreme. Neigt man jedoch zu trockener Haut, sollte diese auch nachts mit viel Feuchtigkeit versorgt werden.