Nagelpflege - Tipps für schöne und starke Nägel

Zu einem perfekten Aussehen zählt auch die Nagelpflege. Mit kleinen Tricks kommen Sie schnell zu kräftigen und gepflegten Nägeln.


Nagellack ist ein besonders beliebtes Accessoire der Frau, denn hier muss man keine Typberatung beachten, sondern kann sich der Farblust ungeniert hingeben. Täglich schüttelt man zur Begrüßung Hände eines anderen und gepflegte Hände gehören zum guten Ton. Wer hat da schon gerne brüchige Nägel, abgeplatzen Lack oder schwarze Ränder unter den Fingernägeln?

 

Nägel kürzen und Nagelhaut entfernen
Beim Kürzen der Nägel ist darauf zu achten, dass die Nägel nicht zu kurz geschnitten werden. Sie sollten mit der Fingerkuppe abschließen. Danach wird die Form mit einer Nagelpolierfeile angeglichen. Hierbei ist eine Feil-Richtung einzuhalten, so wird der Nagel vor dem Ausfransen bewahrt. Ob rund, spitz oder gerade endende Nägel – hier ist erlaubt, was gefällt. Ein Muss sind dagegen gleichmäßig geschnittene und gefeilte Nägel. Sollte ein Nagel abbrechen, gleicht man alle dem kürzesten an. Auch wenn der Nagelclipper heutzutage ein gängiges und zeitsparenderes Instrument ist, sollte man eher auf die altbewährte Schere zurückgreifen. Nagelclipper verursachen Riffelungen, Verdickungen und vor allem das Ausfransen der Nägel. Zur Nagelpflege gehört auch das Entfernen überschüssiger Nagelhaut, dabei kann man auf ein Pflegeprodukt zurückgreifen. Kostengünstig, doch genauso effektiv ist ein lauwarmes Wasserbad der Finger. Dem Wasser sollte ein Spritzer Zitronensaft sowie Olivenöl hinzugefügt werden. Danach lässt sich die überstehende Nagelhaut sanft lösen und das Nagelbett wird nicht geschädigt. Wenn der Nagel in Form gebracht ist, empfiehlt sich das Einmassieren einer Feuchtigkeitscreme, die vorm Austrocknen der Hände und der Nägel schützt.

 

Nagellack und Nagelhärter
Zur Nagelpflege ist vor dem Auftragen des Nagellacks eine Behandlung mit einem Nagelhärter von Vorteil, denn auf gesunden und widerstandsfähigen Nägeln hält der Lack besser. Die Einnahme von Vitamin H, besser bekannt als Biotin, hat ebenfalls eine stärkende Wirkung auf Nägel. Beim Lackieren selbst sollte nicht zu viel Lack verwendet werden. Lieber einmal mehr den Pinsel in den Tiegel tunken, statt zu viel Farbe auf dem Nagel. Sonst riskiert man Unebenheiten und die Verklumpung des Nagellacks. Das Aufstützen des Ellenbogens garantiert, die geringe Fläche des Fingernagels besser bemalen zu können. Der Nagel sollte nie ganz mit dem Lack ausgefüllt werden, dem rechten und linken Rand des Nagelbettes sollte ein wenig Platz gelassen werden. Zum Korrigieren für Patzer gibt es Korrektur-Stifte, ein Wattestäbchen tut es aber auch. Nach dem Trocknen verspricht ein farbloser Überlack längeren Halt.
Kleiner Tipp: Den Nägeln ab und an eine Lackpause gönnen. Die Anwendung von Nagellackentferner lässt die Nägel porös und brüchig werden. Um den Händen trotzdem ein kleines Highlight zu gönnen, kann man den sogenannten „French Look“ tragen. Hierbei werden mit einem Nagelweißstift die Nagelkuppen von unten angeweisst.

 

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