Nationalgericht in Frankreich - Bon appétit

Das Nationalgericht in Frankreich ist nicht so leicht zu definieren, eher sind es typische Zutaten wie Käse, Wein oder das Baguette, die weltweit für die französische Küche stehen.


Die französische Küche ist regional von Nord nach Süd individuell ausgeprägt und lässt sich zudem in die noble Haute Cuisine und die eher landläufige volkstümliche Küche sowie ihre zeitgenössischen Strömungen aus der Nouvelle Cuisine unterscheiden .

Die weltweit bekanntesten Einflüsse aus dem kulinarischen Frankreich
Eher als ein Nationalgericht in Frankreich ist es wohl der Wein und sein nobler Bruder Champagner, die sich als nationales Getränk bestimmen lassen. Oder das französische Frühstück, das weitestgehend bekannt ist für seinen Café au lait und die Croissants. Vielleicht sind es auch die Beilagen, wie das Baguette, die für Frankreich stehen oder der Käse, der als klassisches Nationalgericht in Frankreich gelten dürfte (vor allem in seiner Darreichung als krönender Abschluss nach einem gelungen Mahl auf einer schön dekorierten Platte in üppiger Auswahl). Nur Ausländer kommen auf die Idee, diese Käseplatte als ausschließlich für sie bestimmte Nachspeise zu verstehen. Ein Franzose wählt sich davon lediglich ein oder zwei Stückchen, bevor der Teller zu den nächsten Gästen weiter gereicht wird.

Die typischsten Gerichte aus der französischen Küche
Gibt es denn nun das Nationalgericht in Frankreich ? Wahrscheinlich wird die Antwort auch wieder unterschiedlich ausfallen, je nachdem in welcher nationalen Nachbarschaft danach gefragt wird. Engländer würden dort zweifellos die Speisen aufzählen, die ihnen eher suspekt erscheinen, wie die Weinbergschnecken oder Froschschenkel, die den Franzosen dort auch den Spitznamen „Frogs“ (Frösche) gebracht haben. In Deutschland wäre es wohl am ehesten der Coq au vin, der dieses Prädikat erhalten würde. Doch auch bei der Zubereitung für dieses eher volkstümliche Nationalgericht in Frankreich gibt es mindestens genauso viele Zubereitungsarten wie es französische Weinanbaugebiete gibt. Als allgemeine nationale Grundregel hierbei gilt lediglich, dass ein junger Hahn in den Topf kommt, der in keinem minderwertigen Wein zubereitet werden darf, sondern in dem Tropfen, der später auch zu dem Essen gereicht wird. Die klassische Beilage dafür ist das Baguette, was sonst?