Natürliche Veränderungen in der Epidermis

Während der Hautalterung verändern sich die unterschiedlichen Hautschichten auf unterschiedliche Art und Weise. In der Epidermis, der Oberhaut, nimmt vor allem das Volumen und damit die Höhe der Hautschicht ab.


Die Haut verändert sich im Laufe der Zeit - abhängig von Sonneneinstrahlung, Lebensstil und foranschreitender Alterung. Dieser natürlichen Prozess lässt sich nicht aufhalten.

Wie die Haut altert

  • Bei der Hautalterung nimmt die Höhe der Epidermis ab - eine Folge der Reduktion von Keratinozytenschichten. In der Basalzellenschicht ist die Zellteilungsrate stark reduziert. So kommt es zu einer verzögerten und langsamen Wundheilung. Verletzungen der Altershaut brauchen etwa doppelt so lang zur Heilung wie Wunden in jugendlichen Hautarealen.
  • Die Verhornungsschicht nimmt an Dicke zwar nicht ab, jedoch nimmt das Volumen der einzelnen Zellen zu. Der Raum zwischen den Zellen wird daher kleiner. Da Wasser somit weniger gut gebunden werden kann, setzt ein erhöhter Wasserverlust ein. Dies führt schließlich zur charakteristischen Hauttrockenheit der reifen Haut.

Reife Haut ist anders

  • Des Weiteren nimmt auch die Anzahl der Langerhanszellen, den Abwehrzellen in der Epidermis, ab, was eine verminderte Immunkontrolle zur Folge hat. Eindringlinge werden nicht mehr so schnell erkannt und somit ist die primäre Abwehr geschwächt. Zudem wird auch die Sinnesrezeption geringer, wodurch die Verletzungsgefahr der Haut weiter zunimmt.
  • Auch die Dichte der Melanozyten in der Altershaut sinkt. Darüber hinaus produzieren die Pigmentzellen weit weniger des Melanins, daher erscheint die Haut älterer Menschen oft blass und fahl. An vereinzelten, lokalen Stellen der Epidermis kommt es jedoch zu einer Zunahme an Melanozyten, diese sind verantwortlich für das Auftreten von Altersflecken (Lentigo seniles).