Nicht nur für die Natur sondern auch für unsere Haut bringt die dritte Jahreszeit einige Veränderungen mit sich. Wenn im Herbst die ersten Blätter fallen und die Tage wieder länger werden, aktivieren die meisten ihre Heizung wieder. Für die Haut bedeutet dies eine zusätzliche Belastung, da sie von einem relativ warmen Raumklima auch schnell auf kalte Luft treffen kann. Nämlich dann, wenn wir uns zum Beispiel in den Herbsttagen zu einem Spaziergang nach draußen wagen. Auch an sonnigen Tagen können bereits ab Mitte September kalte Winde um die Nase pfeifen. Um den Bedürfnissen ihrer strapazierten Haut dennoch gerecht zu werden, sollten Sie in dieser Zeit einige Pflegetipps kennen und mit einem speziellen Beautyprogramm beginnen. Denn sonst kann es eventuell sowohl zu Unreinheiten als auch zu einer ungewöhnlich trockenen Haut, verursacht durch Heizungsluft kommen.
Feuchtigkeitsspendendes Nachtkerzenöl
Um dies zu vermeiden kann eine über Nacht aufgetragene Maske, bestehend aus Nachtkerzenöl, wahre Wunder wirken. Dieses aus der Nachtkerze, einer gelb erblühenden Pflanze, die auch in Deutschland wächst, gewonnene Öl eignet sich besonders gut, da es feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzt und somit die Regeneration der Haut unterstützt. Das Öl wird auf das gereinigte und leicht angefeuchtete Gesicht aufgetragen. Es eignet sich für jeden Hauttyp, egal ob Sie eine extrem fettende oder trockene Gesichtshaut haben. Sie werden sofort spüren, wie die Feuchtigkeit Ihr Gesicht erfrischt. Mit kleinen kreisenden Massagebewegungen der Fingerspitzen über die Wagen und andere Partien unterstützen Sie die wohltuende Wirkung des Öls und helfen ihm, in die Haut einzuziehen. Allerdings sollten Sie das Öl keineswegs über Nacht einwirken lassen. Im Gegenteil, die Verweildauer sollte eine Einwirkungszeit von 10 Minuten nicht überschreiten. Danach spülen Sie sich das Nachtkerzenöl wieder sorgfältig mit lauwarmem Wasser aus dem Gesicht und tupfen es anschließend sanft trocken. Unter keinen Umständen sollten Sie Ihr Gesicht mit einem Handtuch trocken rubbeln, da Sie so die Haut nur unnötig strapazieren würden und somit auch die Wirkung des Öls zerstören.
Bei extrem trockener Haut
Wer allerdings in der Heizperiode über besonders trockene Haut klagt und damit verbunden über Juckreiz klagt, sollte zusätzlich noch Nachtkerzenölkapseln einnehmen. Von innen heraus wird somit die Regeneration der Haut unterstützt. Diese sind in jeder Apotheke oder gut sortierten Drogerie frei verkäuflich.
Maskenfans aufgepasst
Das Auftragen von Masken kann der Haut ebenfalls dabei helfen, sich den Temperaturstress der kalten Monate nicht allzu stark anmerken zu lassen. Wenn Sie allerdings auf die Maske aus der Fertigpackung im Supermarkt verzichten wollen, haben wir hier den entsprechenden Tipp für Sie:
Nehmen Sie hierzu vier Teelöffel Heilerde und mischen Sie diese mit der gleichen Menge an lauwarmem Wasser. Sobald das Gemisch die Konsistenz einer Maske hat, verrühren Sie das Ganze mit jeweils sechs Tropfen Jojobaöl und Nachtkerzenöl. Um daraus eine fertige Gesichtsmaske zum Auftragen zu bekommen, sollten Sie noch einen halben Teelöffel Siliciagel dazugeben. Anschließend verteilen Sie diese Paste regelmäßig in Ihrem Gesicht. Allerdings sollte sie nur maximale 25 Minuten einwirken. Danach müssen Sie sie wieder mit lauwarmem Wasser abspülen. Am besten genießen Sie diese Maske vor dem Schlafen gehen, damit sich im Anschluss die Haut regenerieren kann.
Mit diesen kleinen aber feinen Pflegetipps kommen Sie ganz sicher durch jede „Trockenperiode“ des Winters. Gönnen Sie sich daher diesen Luxus. Allerdings sollten Sie zuvor Ihre individuelle Verträglichkeit der Substanzen überprüfen. Denn auch bei Naturkosmetik kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Tragen Sie daher zuvor eine kleine Menge auf Ihre Haut auf und schauen Sie, ob es zu den ungewünschten Nebenwirkungen kommt oder ob Sie diese ohne Bedenken verwenden können.