Wer sich für einen Natursteinboden entscheidet, hat eine ökologisch sinnvolle Wahl getroffen. Zum einen kann Naturstein sehr lang halten, zum anderen wird er energiesparend gewonnen und kann – für alle Fälle – immer gut entsorgt werden.
Zeitlos und lebenslang
Naturstein ist zeitlos und hält bei der richtigen Pflege ein Leben lang, es ist eine gute Geldanlage, denn es verliert nur wenig an Wert. Nebenbei hat Naturstein ein besonderes Flair, da das Material natürlich ist, sieht jede Platte ein wenig anders aus.
Antiallergisch - aber nicht unbedingt belastbar
Die Belastbarkeit des Natursteins variiert stark abhängig von Material und Herkunft. Naturstein ist antiallergen und daher auch für sensible Menschen geeignet. Natursteinboden bietet sich gut in Kombination mit einer Fußbodenheizung an, da es prinzipiell die Wärme sehr gut leitet.
Von Sandstein bis Marmor
Natursteinböden gibt es viele. Sie sind jedoch alle unterschiedlich empfindlich. Marmor beispielsweise, dessen Farbe abhängig von seiner Herkunft ist, ist ein eher weiches Material und nicht so belastbar wie beispielsweise Granit oder Basalt, die es in vielen verschiedenen Farbtönen gibt. Auch Sandstein ist eher empfindlich, Schiefer eignet sich als Bodenbelag gut für Treppen, da er sehr robust und rutschfest ist.
Die Qualität hat seinen Preis
Naturstein kann man entweder größtenteils naturbelassen, aber auch beispielsweise poliert, geschliffen oder sandgestrahlt kaufen. Lärmempfindliche Zeitgenossen sollten jedoch besonders aufpassen: Die Schalldämmung bei Naturstein ist eher schlecht. Zwar hält Naturstein recht lang, doch man muss auch etwas tiefer in die Tasche greifen, als bei anderen Bodenbelägen. Es gibt ihn ab etwa 50 Euro pro Quadratmeter, bei besonders edlem Naturstein kann man aber auch 400 Euro pro Quadratmeter ausgeben.
Selbst verlegen oder Handwerker beauftragen?
Wer bereit ist, sich einen Natursteinboden verlegen zu lassen, verfügt meist auch über das nötige Kleingeld. Da der Steinboden meist mithilfe von Mörtel verlegt wird, kann es durchaus etwas komplizierter werden. Engagiert man Handwerker, kann man sich sicher sein, dass die Arbeit ordentlich gemacht wird. Allerdings gibt es mittlerweile auch schon einige Natursteinarten im leicht verlegbaren Klicksystem, sodass es schwimmend verlegt werden kann. Dies ist momentan aber noch relativ selten. Als Dämmung sollte man dann unbedingt Schaumfolie auslegen. Generell ist die Verlegung mit dem Klicksystem sehr einfach. In Baumärkten kann man sich hierfür spezielle Nassschneidesägen ausleihen. Generell ist eine ordentliche Verfugung wichtig, um Wasser und Dreck daran zu hindern, einzudringen. Durch seine geringe Höhe ist Naturstein gut fürs Renovieren geeignet.
Aufpassen bei Wasserrändern: Die richtige Pflege
Wenn der Boden offenporig ist, sollte man ihn imprägnieren, um ihn vor Abnutzungen zu schützen. Aber ob großporig oder nicht: Ein Natursteinboden braucht Pflege. Generell gibt es jedoch nicht ein perfektes Pflegemittel für Naturstein. Die Eigenschaften des gewählten Steins sollten unbedingt berücksichtigt werden. Wasserränder, beispielsweise durch Blumentöpfe, sollten möglichst schnell aufgewischt werden, um Kalkflecken zu vermeiden. Ebenso sollte man Alkoholflecken schnellstmöglich entfernen, um dauerhafte Flecken zu vermeiden. So hat man viel länger Freude am Natursteinboden.