Nebenkosten beim Hauskauf: Womit Sie rechnen müssen

Wenn man eine Immobilie erwirbt, muss man nicht nur in der Lage sein, den Kaufpreis zu bezahlen, sondern es werden auch Nebenkosten beim Hauskauf fällig.


Viele Menschen träumen vom Kauf eines eigenen Hauses. Sie würden gern in den eigenen vier Wänden wohnen und sich keine Gedanken über die Miete und den Vermieter machen. Doch wenn man diesen Traum verwirklichen will und den Kauf eines eigenen Hauses plant, muss man vor allem über das notwendige Kapital verfügen, und zwar sowohl für die Bezahlung des Kaufpreises als auch für das Begleichen der Nebenkosten beim Hauskauf.

Provision

  • Wenn man sich dafür entscheidet, eine Immobilie zu kaufen, die ein Makler angeboten hat, wird in der Regel eine Provision fällig. Deren Höhe richtet sich nach der Höhe des Kaufpreises, üblich ist ein Satz von circa sieben Prozent.
  • Die Provision wird fällig, wenn ein rechtskräftiger Kaufvertrag zustande kommt, der Immobilienmakler stellt dem Käufer der Immobilie eine entsprechende Rechnung.

Notarkosten

  • Auch die Notarkosten gehören zu den Nebenkosten beim Hauskauf. Es ist üblich, dass der Käufer diese Kosten übernimmt, dafür hat er das Recht, einen Notar seiner Wahl mit der Ausfertigung des Kaufvertrags und der Beurkundung zu beauftragen.
  • Auch die Höhe der Notarkosten richtet sich nach dem Kaufpreis der Immobilie, die Sätze, die der Notar dem Hauskäufer in Rechnung stellt, sind in entsprechenden Tabellen festgelegt.

Kosten der Eigentumsumschreibung

  • Ein wichtiger Aspekt eines Immobilienverkaufes ist die Eigentumsumschreibung. Darunter versteht man die Vorgänge, die notwendig sind, damit der Käufer als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen wird. Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags durch den Käufer und den Verkäufer beantragt der Notar beim Grundbuchamt eine Auflassungsvormerkung. Sobald dies geschehen ist, zahlt der Käufer den vereinbarten Kaufpreis.
  • Anschließend erfolgt die eigentliche Eigentumsumschreibung, dies kann mehrere Monate dauern, anschließend erhalten Verkäufer und Käufer eine Eintragungsnachricht. Die Kosten für die Eigentumsumschreibung muss in der Regel der Käufer tragen, sie sind ebenfalls zu den Nebenkosten beim Hauskauf zu zählen.

Grunderwerbssteuer

  • Nicht zuletzt müssen bei einem Hauskauf auch Steuern gezahlt werden. Das zuständige Finanzamt wird vom Notar über den Erwerb der Immobilie informiert, die Behörde stellt dann eine entsprechende Rechnung aus. Auch die Höhe dieser Kosten ist abhängig von der Höhe des Kaufpreises.