Nebenkosten fürs Haus berechnen

Die Gesamtkostenberechnung, die beim Hauskauf auf den Eigentümer zukommen sind meist horrend – so können Sie diese nachvollziehen


Sie haben über einen Hauskauf nachgedacht, da Ihnen die Miete auf Dauer zu teuer ist und Sie lieber Ihr Geld in was Eigenes investieren wollen? Hier erhalten Sie eine Anleitung, was Sie dabei alles beachten müssen und wie Sie die Nebenkosten fürs Haus berechnen.

 

 

Was Sie für den Hauskauf alles benötigen

  • Sie benötigen Ihr Einkommen in netto, bleibt sich zu verstehen, sowie die jetzigen feste Kosten. Um genauestens die Nebenkosten fürs Haus berechnen zu können, gehören auch dazu die sonstigen Kosten wie Miete, Versicherungen, KFZ-Unterhalt, Telefon und Lebensunterhalt.

 

  • Weiterhin brauchen Sie detaillierte Informationen über Entgelte für den Vermittler, Notar, berechtigtes Grundbuchamt, Finanzamt, Gutachter und Umzugsunternehmen, sofern Sie ein solches einsetzen werden.

 

  • Um die detaillierten Nebenkosten fürs Haus berechnen zu können, denken Sie bitte genau über Ihre zukünftigen Entscheidungen nach. Überlegen Sie sich auch in einer ruhigen Minute, ob Sie lieber ein neues Haus kaufen oder ein älteres.

 

  • Kaufen Sie ein älteres Haus, müssen Sie nämlich beachten, dass dies eventuell auch von Innen und Außen saniert werden muss. Umso detaillierter Sie alle Kosten aufschlüsseln können, umso besser können Sie auch die Nebenkosten fürs Haus berechnen.

 

Nebenkosten fürs Haus berechnen

  • Erst einmal müssen die einmaligen Kosten fürs Haus berücksichtigt werden. Das ist zum einen die Grunderwerbssteuer, die 3,5 Prozent vom Kaufpreis der Immobilie beträgt. Um die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, informieren Sie sich am besten vorher genauestens, ob die Garage oder ein dazugehörige Scheune mit in der Grunderwerbssteuer enthalten sind.

 

  • Die Kosten für die Grundbucheintragung beim dafür zuständigen Grundbuchamt beziehungsweise beim Amtsgericht betragen 0,5 Prozent des Kaufpreises. Auch für das Wertgutachten müssen Sie 0,5 Prozent der Darlehenssumme beim Geldinstitut einkalkulieren.

 

  • Nach Zahlung der Grunderwerbssteuer stellt Ihnen das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus (Kosten circa 500 €). Nun sind Sie erst der Eigentümer der Immobilie und können jetzt anfangen, Ihre Nebenkosten fürs Haus berechnen.

 

Was Sie beachten müssen

  • In Ihrer Nebenkostenrechnung müssen Sie, wie oben schon erwähnt, die eventuelle notwendigen Sanierungskosten mit einrechnen, sowie das Umzugsunternehmen, sofern es benötigt wird, die Zinsen und Tilgung des Darlehens und die Grundsteuerhöhe für die Gemeinde.

 

  • Weitere laufende Kosten sind Müllabfuhr, Energie, Wasser, Abwasser, Schornsteinfeger, Fernsprechgebühren, Rundfunk, Fernsehen, Versicherungen, Kraftfahrzeugunterhaltung sowie Lebenshaltungskosten, Freizeitvergnügen, Urlaub und Weiterbildungen.

 

  • Denken Sie vorher genau über die von Ihnen einzuleitenden Schritte nach und halten Sie sich die ermittelten Nebenkosten für die Hausberechnung immer vor Augen.