Nicht nur ein Frauenproblem: Kalte Füße

Unsere zehn besten Tipps gegen kalte Füße!


Ein gellender Aufschrei hallt durchs Schlafzimmer. Dabei hat sie doch noch nur ihre Füße unter seine gesteckt, um ein bisschen Wärme zu erhaschen! Leider brachte das sein Blut fast zum Gefrieren und er konnte einen ärgerlichen Aufschrei vor Schreck nicht unterdrücken.
Männer kennen das Problem. Frauen haben ständig kalte Füße! Und gerade beim Kuscheln im Bett ist das mehr als störend.

Woher kommt das Problem?
Liebe Männer, Frauen können gar nichts dafür. Rein biologisch ist nämlich das fehlende Hormon Testosteron maßgeblich dafür verantwortlich. Und außerdem verfügen Frauen über viel weniger Muskelkraft! Den zarten Geschöpfen wird daher schneller kalt als euch starken Männern.
Ist es allerdings sehr kalt draußen, haben beide Parteien, Männlein wie Weiblein, mit kalten Füßen zu kämpfen, denn der Körper will so wenig Wärme wie möglich an die Außenwelt abgeben und die wichtigsten Organe des Körper schön warm halten. Also verengen sich die Blutgefäße in Händen und Füßen, sodass die Durchblutung in der Körpermitte, also da, wo das wichtige Herz sitzt, gesteigert stattfinden kann.
Auch starkes Rauchen und viel Koffein veranlasst eine Verengung der kleinen Blutgefäße, weswegen Extremitäten schnell auskühlen. Bei älteren Menschen hingegen ist es die verminderte Flüssigkeitszufuhr, die das Blut dick und damit zähflüssiger macht. So kann es durch die dünnen Adern an Händen und Füßen nicht mehr so gut durchfließen.
Andauernd kalte Füße können aber auch krankheitsbedingt sein, deshalb sollten sie bei besonderen Problemen in dem Bereich unbedingt einen ärztlichen Rat ersuchen und sich, wenn nötig, auf schwerwiegende Durchblutungsstörungen untersuchen lassen.

Was tun?
Unsere zehn besten Tipps gegen kalte Füße liefern Soforthilfe und Ursachenbekämpfung. Jeder einzelne bringt aber das gleiche: endlich warme Füße.

Tipp 1:
Ein altbewährtes Hausmittel ist ein Kneippsches Bad. Dies ist ein Wechselbad für die Füße. Füllen Sie hierfür einfach zwei wadenhohe Eimer mit einmal kaltem und warmen Wasser. Das Bein halten sie dann für 20 Sekunden abwechselnd in das kalte und warme Wasser. Wenn Sie dies drei bis vier Mal wiederholt haben, sollten Sie schon eine Besserung verspüren.

Tipp 2:
Auch aus Omas schier unerschöpflichem Buch der Hausmittelchen ist der Trick mit dem Schnee gegen kalte Füße. Gerade im Winter, wenn frischer Schnee gefallen ist, sollten Sie mit Ihren nackten Füßen nach draußen hüpfen und Schneetreten betreiben. Wie ein Storch im Stroh sollten sie langsamen Schrittes durch den Schnee waten und dabei die Füße nach jedem Schritt weit nach oben ziehen. Ähnlich wie eine Kneippkur regt das die Durchblutung an.