Niedertemperatur Heizkessel: Aufbau und Funktion

Die typische Funktion eines Niedertemperatur-Heizkessels ist, die Temperatur des Kesselwassers gleich der Temperatur des Heizungswassers beizubehalten. Das bringt viele Vorteile für Nutzer dieser Heizkessel mit sich.


Niedertemperatur-Heizkessel nennt man auch Spezial-Heizkessel. So unterscheidet man sie besser von den früher üblichen Standard-Heizkesseln, die sowohl Öl als auch Gas verbrennen konnten.

Niedertemperatur-Heizkessel: Ihr Bauprinzip

  • Niedertemperatur-Heizkessel gliedert man in wandhängende Anlagen mit etwa 50 bis 60 Kilogramm und in bodenstehende Geräte mit einem Nettogewicht zwischen 100 und 160 Kilogramm. Die Maße dieser Kessel betragen rund 60 Zentimeter Tiefe und etwa 90 Zentimeter Höhe.

Niedertemperatur-Heizkessel: Ihre Brennraumgestaltung und Flammenform

  • Für eine beträchtliche Brennstoffausnutzung soll die Brennraumgestaltung auf die Flammenform des Brenners abgestimmt werden. Darum sollten Brenner und Kessel nicht von verschiedenen Anbietern geliefert werden.
  • Es werden heute aufeinander synchrone Brenner-Kessel-Einheiten angeboten. Die Einhaltung dieses optimierten Zusammenwirkens zeigt sein wahres Ausmaß bei der Wartung.

Niedertemperatur-Heizkessel: Ihre Funktion

  • Die typische Funktion ist, dass die Temperatur des Heizungswassers beinahe gleich mit der Temperatur des Kesselwassers beibehalten wird.
  • Die Temperatur des Heizungswassers wird auf der Basis des Wärmebedarfs geregelt. Die Kesselwassertemperatur schwankt mit diesen Ändeungen. Dafür beeinflusst die Regelung unmittelbar den Brenner.

Niedertemperatu-Heizkessel: Ihre Vorlauftemperatur

  • Die Amplitude der Vorlauftemperatur bei Niedertemperatur-Heizkesseln entsteht bei circa 30 Grad Celsius und ist mit 75 Grad Celsius begrenzt.
  • Diese Schwankung der Temperatur stellt für die heutige Heizungsregelung keine Probleme dar, jedoch für die Materialien des Heizkessels. Korrosion wäre die Folge.

Niedertemperatur Heizkessel: Ihre heißen Brennkammern

  • Eine weitere Besserung findet sich in der Methode der heißen Brennkammer. Die Rauchgase kommen dabei nicht mehr direkt mit dem heizwasserumspülten Kesselkörper in Kontakt. Die Brennkammer ist eine in sich schnell aufheizende erste Ebene, die ihrerseits Wärme an die zweite Ebene, die heizwasserberührende Kesselwandung weitergibt.
  • Kondensattröpfchen, die in der Anfangsphase nie ganz auszuschließen sind, kommen rasch wieder zur Verdampfung. Erzeuger nennen dies auch trockene Brennkammer.

Niedertemperatur Heizkessel: Ihr Leistungsbereich

  • Niedertemperatur Heizkessel arbeiten im Leistungsbereich für Familienhäuser nahezu mit einem atmosphärischen Brenner ohne Gebläse. Dadurch ist ein sehr geräuschminimierter Betrieb durchführbar. Die Gestaltung des Brenners ist übersichtlich und störungsreduziert.