Niedriger Blutdruck ist mit Medikamenten behandelbar

Um einen niedrigen Blutdruck medikamentös zu behandeln, können unter anderem kreislaufanregende Medikamente oder Kombipräparate, die gleichzeitig den Kreislauf anregen und die Venen verengen, verwendet werden


Eigentlich wird im Gegensatz zu einem zu hohen Blutdruck ein niedriger Blutdruck als medizinisch unbedenklich eingestuft. Dennoch gerade wenn es bedingt durch einen zu niedrigen Blutdruck zu Schwindelanfällen kommt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Denn verbunden mit diesen Kreislaufzusammenbrüchen kann es auch zu schweren Stürzen kommen, die im schlimmsten Fall auch komplizierte Knochenbrüche nach sich ziehen können.

Niedriger Blutdruck - Ein Überblick
Entschließt sich Ihr Hausarzt nach einigen Untersuchungen dazu, Ihren niedrigen Blutdruck medikamentös zu behandeln, stehen dazu kreislaufanregende Medikamente, auch als Sympathomimetika bezeichnet, zur Verfügung. Auch Kombipräparate, die gleichzeitig den Kreislauf anregen und die Venen verengen, stehen zur Verfügung. Damit der Organismus insgesamt besser mit Sauerstoff versorgt wird, können auch Medikamente zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung eingesetzt werden. Denn gerade wenn der Blutdruck niedrig ist, ist der Blutkreislauf langsamer. Dies hat zur Folge, dass auch die Organe schlechter mit Sauerstoff versorgt werden.

Wasser- und Salzhaushalt
Sowohl der Wasser- als auch der Salzhaushalt haben ebenfalls einen wichtigen Einfluss auf den Kreislauf. Kommt es hier zu Schwankungen, kann dies die Symptome eines zu niedrigen Blutdrucks ebenfalls begünstigen. Stellt der Arzt hier Unregelmäßigkeiten fest, verschreibt er stabilisierende Mittel, auch Mineralokortikoide genannt, die sowohl eine positive Wirkung auf den Wasser- als auch den Salzhaushalt erzielen.

Durch diese verschiedensten Medikamente und Therapieformen wird versucht, einen zu niedrigen Blutdruck stabil zu halten. Allerdings sollten Sie zuerst versuchen, Ihren Kreislauf eventuell mit den altbewährten Hausmitteln wie Grüntee trinken und Sport treiben wieder in Schwung zu bekommen. Funktioniert dies nicht, ist die Unterstützung des Kreislaufs manchmal sinnvoll. Entscheiden kann dies allerdings nur ein Arzt.