Niedriger Blutdruck - kalte Hände und Müdigkeit

Ein niedriger Blutdruck kann viele Symptome haben wie die Müdigkeit am Morgen, ein Schwindelgefühl beim Aufstehen und kalte Hände und Füße. Eine Behandlung ist nur bedingt nötig


Niedriger Blutdruck kennzeichnet sich durch Müdigkeit am Morgen, Schwindelgefühl beim Aufstehen und kalte Hände und Füße. Zwar sind die Begleitsymptome des niedrigen Blutdrucks auch nicht gerade angenehm, aber im Gegensatz zu einem erhöhten Blutdruck belastet er das Herzkreislaufsystem nicht. Im Gegenteil, er schont es eher und Menschen mit der Tendenz zu einem niedrigen Blutdruck haben in der Regel einen kleinen Vorsprung in der Lebenserwartung.

 

Niedriger Blutdruck - Mögliche Folgen
Über die Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen, die geistige Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit dieser Menschen streiten sich allerdings die Experten. Manche behaupten, dass Menschen mit einem niedrigen Blutdruck auch Einschränkungen im Denkensvermögen hinnehmen müssen. Dies zeige sich besonders im Berufsalltag, da der Gehirnstoffwechsel bedingt durch den etwas langsameren Blutkreislauf auch verzögert arbeiten würde. Gegner dieser Auffassung weißen hingegen darauf hin, dass solche Defizite durch kreislauffördernde Genussmittel wie Grüner Tee oder auch die morgendliche Tasse Kaffee ausgeglichen werden können und sich damit nicht im Arbeitsalltag bemerkbar machen.

Wann hat man einen zu niedrigen Blutdruck?
Genaue Grenzwerte sind diesbezüglich nicht zu ermitteln, da sie bei jeder Person variieren. Allerdings gibt es Richtwerte. Frauen, deren Messwert unter 100/60 mmHg und Männer unter einem Messwert von 110/70 mmHg werden als Menschen mit niedrigem Blutdruck eingestuft.

Was tun bei zu niedrigem Blutdruck?
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die einen leicht zu niedrigen Blutdruck haben, aber sonst beschwerdefrei leben können, sollten Sie nichts weiter unternehmen. Vielleicht sollten Sie bei einer Magengereiztheit die morgendliche Tasse Kaffee, die Sie brauchen, um in den Tag zu kommen, durch Grünen Tee ersetzen. Dieser schont den Magen und das damit aufgenommene Teein besitzt eine höhere Langzeitwirkung als das im Kaffee enthaltene Koffein. Sollten Sie allerdings des Öfteren unter Schwindelgefühlen leiden, die vielleicht auch schon den ein oder anderen Sturz zur Folge hatten oder befinden sie sich in einer Schwangerschaft,  sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann anhand diverser Untersuchungen ermitteln, welche Therapie zur Erhöhung Ihres Blutdrucks geeignet ist.