Nikotinentwöhnung: Unterstützung durch Homöopathie

Homöopathische Mittel können helfen die verschiedensten Entzugserscheinungen während einer Nikotinentwöhnung zu lindern.


Es ist allgemein bekannt, dass das Rauchen eine ernstzunehmende Suchterkrankung ist. Dennoch fällt es den meisten Rauchern schwer ihre Zigarettenabhängigkeit aufzugeben und den wenigsten gelingt es bereits beim ersten Versuch sich von ihrem Laster zu befreien. Dabei gibt es heute eine Menge Hilfsmitteln, die einem die Nikotinentwöhnung erleichtern können. Wer verschreibungspflichtige Medikamente umgehen möchte, kann auch in der Homöopathie Unterstützung beim Rauchstopp finden. So kann sie Entzugserscheinungen lindern, die Entgiftung des Körpers unterstützen, den Willen zur Rauchentwöhnung stärken und die Stimmung aufhellen.

Ein erfahrener Therapeut sollte die Behandlung zur Rauchentwöhnung begleiten

  • Wie meistens in der Homöopathie werden auch die Mittel zur Rauchentwöhnung ganz individuell von einem Homöopathen für die zu behandelnde Person zusammen gestellt. Je nach Symptomen während der Nikotinentwöhnung haben sich bisher einige homöopathische Mittel als sehr hilfreich erwiesen. Tabacum D 30 beispielsweise kann zunächst als Ersatz für die erste Zigarette morgens eingenommen werden.
  • Es unterstützt den Willen des zukünftigen Nichtrauchers und kann auch bei starkem Verlangen nach einer Zigarette helfen. Tabacum wird je nach Bedarf in einer Dosis von fünf Globuli verabreicht und lindert auch Beschwerden wie Kreislaufstörungen, einen erhöhten Kopfdruck oder leichte Übelkeit.
  • Das Mittel Plantago major D4 hingegen hilft Heißhungeranfälle, insbesondere auf Süssigkeiten, einzudämmen und wirkt während der Entzugsphase zudem leicht Stimmungsaufhellend. Auch Ignatia und Staphisagria können Einfluss auf die Stimmung nehmen und wirken ausgleichend und beruhigend, während Causticum das suchttypische, starke Verlangen nach der Droge, wie einer Zigarette oder auch Alkohol, beschwichtigen kann.
  • Während der Nikotinentwöhnung klagen viele Patienten unter Magen- und Darmproblemen, insbesondere Verstopfung. Hier hat sich Nux Vomica D30 bewährt, was ebenfalls einmal täglich in einer Dosis von fünf Globuli eingenommen werden sollte.

Homöopathische Rauchstopp-Tropfen sind inzwischen auch schon in manchen Apotheken erhältlich

  • In einigen Apotheken die homöopathisch erfahren und gut sortiert sind, gibt es auch bereits fertig gemischte homöopathische Tropfen, die speziell auf die Nikotinentwöhnung zusammen gestellt sind. Diese Tropfen enthalten allerdings homöopathisch aufbereitetes Nikotin, welches Entzugserscheinungen vermeiden oder zumindest mildern soll, da es als Ersatz für Nikotin wirkt und in der Lage ist, die Nikotinrezeptoren zu beeinflussen.
  • Wer zudem seinen Körper direkt entgiften möchte, kann zusätzlich noch Sulfur D12 oder Pulsatilla D6 einnehmen, die beide stark entgiftend wirken und dem Körper helfen sich von Schadstoffen zu befreien. Eine Beratung durch einen kompetenten Homöopathen im Vorfeld einer Therapie, ist jedoch in jedem Fall dringend zu empfehlen.